Haina

Eltern kämpfen gemeinsam für Anbau

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- Haina/Löhlbach (apa). Gemeinsam fordern die Eltern künftiger Grundschüler, dass die Schule in Haina rechtzeitig erweitert wird. Sie sind überzeugt davon, dass der Landkreis strategisch vorgeht, damit auch die letzte Schule in der Großgemeinde geschlossen wird.

Die Zeit der Streitereien zwischen den Eltern aus Haina und Löhlbach ist vorbei: Sie haben sich zusammengetan, um dafür zu kämpfen, dass die Hainaer Schule erweitert und erhalten wird. Und diesmal kämpfen sie nicht gegeneinander, sondern miteinander. Auch die Gemeindevertreter aller Fraktionen haben sich dafür ausgesprochen, dass der Schulstandort Haina erhalten bleiben muss, nachdem die Schule in Löhlbach im vergangenen Sommer geschlossen wurde.Ab August 2012 müssen in Haina zwei weitere Räume zur Verfügung stehen, um die insgesamt 38 Erstklässler unterrichten zu können. Fünf Jahre lang werden die zusätzlichen Räume gebraucht, denn auch 2013 werden so viele Kinder eingeschult, dass zwei Klassen nötig sind.

Die Einladungen für die Anmeldung ihrer Kinder in der Hainaer Schule haben die Eltern bereits erhalten – allerdings gab es bisher keinerlei Anzeichen dafür, dass sich der Kreis sich um die räumlichen Gegebenheiten kümmert. Der Beschluss des Kreisausschusses, dass sich die Gemeinde selbst um die zusätzlichen Räume kümmern sollte, sei rechtlich nicht haltbar, betonte Rudolf Backhaus: Dies bleibe Aufgabe des Schulträgers. Die Summe, für die die Gemeinde das Löhlbacher Schulgebäude vom Landkreis übernommen hat – 90 000 Euro – sollten als Grundstock für den Anbau verwendet werden. Weil bisher keine Pläne für einen Anbau vorliegen, haben die Eltern einen Brief an den Landrat geschrieben, um ihn an sein Versprechen zu erinnern, das er Bürgermeister Rudolf Backhaus und seinem Stellvertreter Herbert Scholl gegeben hatte: In Haina solle angebaut werden.

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