Michael und Monika Pilger bewahren ein besonderes Familien-Erbstück

Elvis im Familienalbum

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Monika Pilger mit der Die Unterschrift des „King“: Elvis Presley gab ihrem Vater Willi Vohland im Jahr 1953 ein Autogramm auf eine Postkarte, die dieser nach Hause schickte. Er verbrachte damals zwei Abende mit dem Sänger, der damals für die US-Army in Deutschland stationiert war. Vohland saß direkt neben Presley. Fotos: Andrea Pauly/pr

Frankenau - Ganz genau weiß Monika Pilger nicht, wie es dazu kam, dass ihr Vater neben Elvis Presley saß, mit ihm zwei vergnügliche Abende verbrachte und hinter verschlossenen Türen seiner Musik lauschte. Aber eine Postkarte samt Unterschrift und Fotos zeugen bis heute davon, dass Willi Vohland dem Weltstar ganz nahe kam.

Irgendeine Promi-Geschichte kann fast jede Familie erzählen: vom Schauspieler, der im Urlaub am Nachbartisch saß, vom weltbekannten Sänger, der sich gerade die Hände wusch, als man die Restauranttoilette aufsuchte, oder vom Leistungssportler, mit dem die Mutter am Flughafen unabsichtlich zusammenstieß. Aber ein Autogramm von Elvis Presley auf einer Postkarte vom Vater beziehungsweise Opa samt Foto, auf dem die beiden nebeneinander sitzen - das hat Seltenheitswert.

Seit mehr als 30 Jahren hütet Michael Pilger ebensolche Fotos und das Autogramm. Weder er noch seine Mutter Monika wissen, wie genau es zum Zusammentreffen zwischen deren Vater und dem Sänger kam. Nur so viel ist sicher: „Mein Vater war damals wegen Magengeschwüren zur Kur in Schotten“, berichtet Monika Pilger. „Da haben sie sich wohl in dem Lokal getroffen.“

(von Andrea Pauly)

Die ganze Geschichte lesen Sie in der gedruckten Ausgabe der Frankenberger Zeitung am Samstag, 13. Juni.

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