Frankenberg

Engelhardt ehrt Jubilare: „Zukunft der Stadt hängt von ihrem Einsatz ab“

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- Frankenberg (jos). Im Sitzungszimmer des Magistrats knallten am Mittwochmorgen die Sektkorken: Sieben Männer und Frauen feierten Dienstjubiläum bei der Stadtverwaltung und ernteten viel Lob für ihre langjährige Arbeit.

Die Qualität der Mitarbeiter sei das, was die Stadt nach außen darstelle, sagte Bürgermeister Christian Engelhardt bei der Feierstunde. Ob als Erzieher im Kindergarten, Entscheidungsträger in der Verwaltung oder als Gestalter der öffentlichen (Grün-)Flächen beim Betriebshof: Die Aufgaben der städtischen Bediensteten seien breit gefächert. „Das Ansehen der Verwaltung, aber auch die Zukunft der Stadt hängt vom Einsatz der Mitarbeiter ab“, betonte der Rathauschef. Er sei stolz und dankbar, denn die Verwaltung habe hervorragende Mitarbeiter.Seit 25 Jahren bei der Stadt Frankenberg arbeiten folgende Männer und Frauen:

Heike Göttlich hat nach dem Abitur in Korbach den Beruf der Erzieherin erlernt. Ersten beruflichen Stationen in Kassel und im Taunus folgte 1991 die Einstellung als Erzieherin im Röddenauer Kindergarten. Seit November vorigen Jahres arbeitet die Jubilarin in der Geismarer Kindertagesstätte.

Claudia Staudt hat bereits ihr Vorpraktikum in der Röddenauer Kindertagesstätte absolviert – das begann 1984. Nach der staatlichen Anerkennung als Erzieherin begann Staudt 1989, wieder in Röddenau zu arbeiten, nur ein Jahr später übernahm sie die Leitung des dortigen Kindergartens. Seit 1996 ist die Jubilarin Chefin der Schreufaer Kindertagesstätte.

Michael Leyes berufliche Laufbahn begann ebenfalls bei der Stadt, wo er ab 1984 eine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten absolvierte. Seitdem arbeitete er unter anderem in der Grundstücksverwaltung und bei der Stadtkasse. 1994 wurde Leye zum Standesbeamten bestellt – ein Gebiet, auf dem er zahlreiche Fortbildungen besucht hat und sich zu einem ausgewiesenen Experten entwickelt hat.

Gerhard Helminiak hat 1984 als Auszubildender zum Bauzeichner bei der Stadtverwaltung angefangen – und sich seitdem vielfach weitergebildet. Heute ist er unter anderem verantwortlich für Sport- und Grünanlagen, Kinderspielplätze und die Ausführung von Hochbauten.

Ines Faust ist bei der Stadt unter anderem für die Personalvergütungen zuständig. 1984 hatte sie ihre Ausbildung zur Stenosekretärin begonnen. Seit 1997 trägt sie den Titel „Hauptsekretärin“.

Michael Fränkel absolvierte bei der Stadt eine Ausbildung zum Kfz-Mechaniker – in der Zeit von 1984 bis 1987. Seitdem ist er beim Bauhof tätig und dort unter anderem für die Stadtreinigung zuständig.

Einer der Jubilare ist bereits seit 40 Jahren bei der Stadt Frankenberg tätig:

Manfred Greif ist Chef des Haupt- und des Ordnungsamtes. 1969 begann er seine Ausbildung zum Verwaltungsangestellten. Unter den vier Bürgermeistern Waller, Eichenlaub, Heß und Engelhardt arbeitete er in ganz unterschied-lichen Bereichen. Das Spektrum reichte dabei vom Bürgermeisterbüro über das Bauamt bis hin zur Verwaltung der Ederberglandhalle.Engelhardt hatte bei der Feierstunde für jeden der Jubilare einige persönliche Worte gefunden, doch das größte Lob zollte der Verwaltungschef seinem Mitarbeiter Manfred Greif: Er sei das „Idealbild eines loyalen Abteilungsleiters“.

Den Glückwünschen zum Dienstjubiläum schlossen sich die stellvertretende Frauenbeauftragte Doris Schäfer, Personalratschef Karlheinz Eckel sowie die Leiter der jeweiligen Abteilung an.

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