Erneuerung der Umkleidekabinen und Duschen – Fußballtore werden gekauft

Im Entenpark wird saniert

Gewappnet: Auf ein Jahr mit vielen wichtigen Aufgaben schaut der Vorstand der Battenberger Fußballer. (Von links) Burkhard Specht, Armin Behle, Dr. Guy Klein und Eckhard Arnold. Im Hintergrund eines der legendären blauen Bärentrikots aus den Oberligazeiten Mitte der 80er-Jahre. Foto: Augustin

Battenberg. Umfangreiche Sanierungsarbeiten sollen in diesem Jahr im Battenberger Entenpark, der Heimat der Battenberger TSV-Fußballer, erledigt werden. Dies war die wichtigste Mitteilung an die Teilnehmer der Jahreshauptversammlung der Fußballsparte des TSV Battenberg im Vereinsheim. Unter anderem sollen für über 5000 Euro die Umkleidekabinen und Duschbereiche saniert bzw. erneuert werden, und fast 7500 Euro werden in neue Fußballtore für den Spiel- und Trainingsbetrieb investiert. Dies berichtete der Spartenleiter und Vorsitzende der Bärenfußballer, Eckhard Arnold.

Projekt „Bären in Not“

Vorstandsmitglied und HNA-Leserbeirat Burkhard Specht stellte sein Projekt „Bären in Not“ vor. Hier soll eine Stiftung gegründet werden, die in Not geratenen ehemaligen Battenberger Fußballern helfen soll. Genauere Informationen dazu erfolgen, sobald die Voraussetzungen für das Vorhaben geschaffen sind.

Eckhard Arnold ging in seinem Jahresrückblick auf ein „unspektakuläres“ Jahr ein. Ein Feuer- und ein Wasserschaden im Vereinsheim belasteten die Vereinskasse. Das Vereinsheim wird mittlerweile wieder in Eigenregie bewirtet, nachdem die Zusammenarbeit mit einem Pächter geendet hatte.

Gemeinsam mit der Handballsparte haben die Fußballer im abgelaufenen Jahr das Heimatfest ausgerichtet und „gut und günstig“ (Zitat Eckard Arnold) ein tolles Festprogramm organisiert. Arnold mahnte an, dass der derzeitige Vorstand nur kommissarisch agiert, weil sich kein neuer Vorstand im vorigen Jahr gefunden hat. „In diesem Jahr haben wir den Punkt Wahlen von der Tagesordnung gelassen, im kommenden Jahr müssen wir aber einen neuen handlungsfähigen neuen Vorstand bilden“, so Arnold.

Ein leichtes Plus in der Kasse der „Bären“ resultierte aus etwas höheren Einnahmenwie Ausgaben im abgelaufenen Jahr. Da Sportheim und der Entenpark nun wieder in Vereinsbesitz sind, haben die Fußballer ein zufriedenstellendes finanzielles Polster und Sicherheiten als Rücklage.

Neben den oben bereits genannten baulichen Veränderungen im Entenpark wurde eine Modernisierung des Vereinsheims angesprochen. Vorgeschlagen wurde, den heutigen Fensterbereich zum Spielfeld durch große Sonnenschiebetüren zu ersetzen und so eine direkte Verbindung nach außen zu schaffen. „Man könnte so Vereinsheim und Terrasse miteinander verbinden und die Lokalität damit insgesamt attraktiver machen“, schlug Burkhard Specht vor. Er wird einen Kostenvoranschlag einholen, der dann diskutiert werden soll.

Andere Mitglieder der Fußballsparte reklamierten den teilweise maroden Zustand des Zaunes um die Sportanlage, auch die Mülleimer sind angerostet und nicht mehr zu lösen. (au)

Quelle: HNA

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