Johannisfeuer

Das erhellende Feuer im Leben der Menschen

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„Alle Tage wachen Engel über mich“ sang der Löhlbacher Kirchenchor unter der Leitung von Ulrike Ritter (links).Fotos: Gerd Faust

Haina-Altenhaina - Der Einladung der Kirchengemeinde „Hohes Lohr im Kellerwald“ zum Johannisfeuergottesdienst in Altenhaina sind rund 110 Besucher gefolgt. Kirchenvorsteherin Christa Metz und ihre Familie, selbst aus Altenhaina, hatten ihre landwirtschaftlich genutzte Scheune für den Gottesdienst am Sonntagabend leer geräumt.

Pfarrer Jörg Mosig dankte Metz mit einem Geschenk, zumal sie für den Gottesdienst auch ihren eigenen Geburtstag am selben Tag zurückgestellt hatte.

Zusammen mit dem Löhlbacher Pfarrer Sebastian Renz beleuchtete Mosig während des Gottesdienstes die Lebensgeschichte von Johannes dem Täufer, dessen Geburtstag in der Jahresmitte, also am 24. Juni festgeschrieben ist. Mosig sagte: „Er hat nie den Leuten nach den Mund geredet, sondern immer, wenn notwendig, den Finger in die Wunde gelegt. Johannes der Täufer gilt als mutiger Mann. Er hat die Menschen seiner Zeit wachgerüttelt und zur Umkehr zu Gott aufgerufen.“

Auch das Lagerfeuer, dass nach dem Gottesdienst auf dem Hof vor der Scheune entzündet wurde, erinnert mit seiner Symbolik an diesen kirchengeschichtlich bedeutenden Mann: Als Johannisfeuer soll es auf Christus als das erhellende Feuer im Leben eines Menschen hinweisen.

(gf)

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