Battenberg

Erinnerungen an legendäre Rennen

- Battenberg (da). Die Motorradrennen in den 50er Jahren machten Battenberg in ganz Deutschland bekannt. Regelmäßig lassen die Mitglieder des Battenberger Motorsportclubs (MSC) diese legendären Wettkämpfe wieder aufleben – das nächste Mal am 11. und 12. September. Wegen Straßenbauarbeiten fahren die Oldtimer dieses Jahr nicht über die „originale“ Strecke.

Am 11. und 12. September heißt es bereits zum achten Mal „Ein Mythos lebt“: Viele historisches Renn- und Straßenmaschinen sind bei der Rundfahrt „rund um Battenberg“ zu sehen. Bereits am Samstag fahren Militärkettenkräder auf der Moto-Cross-Strecke bei Laisa. Bei gutem Wetter rechnet Lothar Guth mit rund 100 Startern – so viele waren es auch bei den MSC-Touren in den vergangenen Jahren. Guth war viele Jahre Vorsitzender des Clubs. In diesem Jahr hat er das Amt an Dietmar Freiling abgegeben, aber bei der Organisation der Rundfahrt hilft er noch mit. Turnusgemäß lädt der MSC alle zwei Jahre zu der Veranstaltung ein. Eigentlich sollte sie diesem Grund schon im vergangenen Jahr stattfinden. Weil damals die Dodenauer Straße saniert wurde, fiel die Rundfahrt aus. Und auch in diesem Jahr sorgen Bauarbeiten für Einschränkung:Die Edertalstraße in Battenfeld ist teilweise „dicht“. Sie war Teil der Rennstrecke „Battenberg-Ring“. Weil der MSC in diesem Jahr 60 Jahre alt wird, sollte die Rundfahrt nicht schon wieder verschoben werden. Deshalb wird die Streckenführung in Abstimmung mit Stadt, Polizei, Landkreis und dem Amt für Straßen- und Verkehrswsen verändert. Start ist – wie bei den „Original-Rennen“ – am Hänsel-und-Gretel-Platz in Allendorf. Allerdings starten die Oldtimer in diesem Jahr nicht in Richtung Dodenauer Straße, sondern in die Gegenrichtung. Die Rundfahrt führt ein Stück über die Marburger Straße und knickt am Autohaus Schneider nach rechts auf die Königsberger Straße ab. Ein kurzes Stück geht es über die Biedenkopfer Straße und dann in Höhe des Autohauses Biebighäuser auf den Amselweg, Drosselweg und schließlich auf die Senonchesstraße.Vor der Turnhalle der Gesamtschule biegen die Fahrer nach rechts ab und gelangen über die neue Brücke auf die Dodenauer Straße. Dort fahren sie zurück Richtung Battenberg und biegen an der Burgberghalle nach links ab und kommen so zurück zur Start-/Ziellinie. „Die Strecke ist etwa 3,3 Kilometer lang und damit etwa halb so lang wie üblich“, erklärt Lothar Guth. Schirmherr des Rennens ist Bürgermeister Heinfried Horsel. Die Anwohner werden gebeten, keine Fahrzeuge entlang der Strecke zu parken. Am 6. November veranstaltet der MSC einen Festakt aus Anlass des 60-jährigen Bestehens.

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