Ernte: Regen sorgt für Zwangspause, aber nicht für Einbußen

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Weizenernte: In Thüringen wurden einige Felder schon gedroschen. Die Bauern in Frankenberg warten noch ein paar Tage mit der Ernte.

Frankenberg. Regen und heftige Gewitter bestimmen seit einigen Tagen den Sommer im Frankenberger Land. Aufgrund dieser schlechten Wetterlage waren die Landwirte gezwungen, ihre Ernte zu unterbrechen.

Matthias Eckel

Welche Auswirkungen das für die Erträge der Landwirte hat, darüber hat die HNA mit Matthias Eckel, dem Geschäftsführer des Kreisbauernverbandes Frankenberg, gesprochen.

„Der Regen kommt uns nicht gelegen“, sagt Eckel. Die Wintergerste sei zwar bereits gedroschen, und auch der Roggen sei zum größten Teil geerntet. Doch ein Teil des Rapses stehe noch draußen. „Dieser sollte auch vor dem Regen ab, das ist jetzt aber nicht zu ändern“, sagt Eckel. Weizen stehe ebenfalls noch auf den Feldern, doch der brauche sowieso noch ein paar Tage, bis geerntet werden könne.

Der Geschäftsführer des Kreisbauernverbandes gibt Entwarnung: Trotz der schlechten Wetterverhältnisse sei bisher nicht mit Konsequenzen zu rechnen. „Der Regen hat bisher keine Auswirkungen auf die Qualität“, ist er sicher.

Bis die Bauern wieder auf die Felder und somit ihrer Arbeit nachgehen können, müssen die Acker allerdings ein bis zwei Tage abtrocknen. „Getreide und Raps brauchen minimum zwei Tage Sonne bevor gedroschen werden kann“, sagt Eckel.

Nach zwei Gewitter-Nächten in Folge versprechen die Aussichten für die nächsten Tage Besserung und auch wieder den für die Felder nötigen Sonnenschein. Allerdings muss - auch bedingt durch die vorhergesagte Hitze - weiterhin mit Gewittern und Regen gerechnet werden. (lw)

Quelle: HNA

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