Dodenau

Erste Grenzgangsetappe startet am Samstag

- Der nächste Höhepunkt im Jubiläumsjahr von Dodenau steht am Samstag auf dem Programm: Der erste Grenzgang beginnt mit der Etappe im Elbrighäuser Grund.

Am Samstag, 8. August, brechen die Dodenauer erstmals auf, um ihre Grenzen abzulaufen. Es ist die erste von insgesamt vier Etappen: Drei werden benötigt, um die rund 37 Kilometer Grenze abzuwandern, eine weitere führt zu den Außengehöften. Dodenau grenzt an sieben Nachbargemarkungen, die zum Mitlaufen eingeladen sind und auch thematisch eingebunden werden. Zweimal passieren die Dodenauer ein „Drei-Länder-Eck“. Für die Dodenauer ist es der erste Grenzgang nach langer Zeit: Einst waren solche Wanderungen Brauch, um den ordnungsgemäßen Verlauf der Grenzen zu überprüfen. Wenn es nichts zu beanstanden gab, wurden die Grenzen mit einer Steinhebe bestätigt. Das wird auch in diesem Jahr wieder so sein: Insgesamt fünf Mal ist eine Steinhebe auf den Grenzgangswanderungen vorgesehen. Dabei werden bedeutende Gäste auf einer Trage hochgehoben. Unterwegs werden zudem sachkundige Gäste über historische Orte und Geschichten informieren. Der ehemalige Berleburger Schulleiter Klaus Homrighausen übernimmt diese Aufgabe am Samstag. Jede Etappe endet mit einer Feier, die letzte soll mit einem zünftigen Fest in der Mehrzweckhalle ausklingen. Die erste Etappe startet am Samstag, 8. August, am Wanderparkplatz Füllnhausen nahe der Kröge und führt über zwölf Kilometer nach Alertshausen. Wer mitwandern (und -feiern) möchte, kann für 5 Euro den Bustransfer ab der Sparkasse in Dodenau nutzen. Abfahrt ist um 9.30 Uhr. Für diejenigen, die zum Startpunkt in Füllnhausen kommen, gibt es keinen Rücktransport. Treffpunkt für alle interessierten Wanderer ist um 10 Uhr am Parkplatz Füllhausen. Die Tour führt durch den Elbrighäuser Grund, vorbei an den Viessmann-Teichen und über die Kriegsbrücke. Noch vor dem ehemaligen Forsthaus Elbrighausen findet die erste Steinhebe statt. Nach einer Mittagsrast an den Elbrighäuser Ruinen geht es weiter auf den Höhenzug vor dem Dachsloch. Gegenüber der Firma Beuter ist die nächste Grenzüberprüfung vorgesehen. Dann führt der Weg der Grenzgänger zum Etappenziel nach Alertshausen. Die Ankunft ist für 16 Uhr vorgesehen. Für Essen und Getränke zur Mittagsrast ist gesorgt. Wer unterwegs etwas trinken möchte, wird gebeten, selbst etwas mitzunehmen. Ausschließlich für Notfälle fährt ein Planwagen hinter der Wandergruppe her. Die zweite Etappe führt am 22. August von Alertshausen zum Eisenbahntunnel, die Tour am 5. September führt zu den Außengehöften. Abschluss ist am 19. September mit der Etappe Hochbehälter – Scheid – Mehrzweckhalle. (apa)

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