Erste Oldtimer-Trophy Edersee lockt Schaulustige an die Route durch den Landkreis

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Abschluss auf dem Sperrmauer-Vorplatz: Die Oldtimer-Rallye durch den Landkreis endete am Edersee, wo das Mauerpower-Fest gefeiert wurde.

Edersee. Die erste Oldtimer-Trophy Edersee hat zahlreiche Schaulustige an die Route der Rallye durch den Landkreis gelockt.

80 Veteranen der Baujahre 1926 bis 1986 starteten am Samstag in Hemfurth-Edersee. In Frankenau, Frankenberg, Usseln, Willingen und Korbach wurden Teilprüfungen absolviert.

Vor laufenden Kameras bewegte sich die Parade zum Abschluss über die Edertalsperre und nahm die Zuschauer auf der Mauerkrone mit auf eine nostalgische Zeitreise. Auf dem Vorplatz der Staumauer fand die letzte Sonderprüfung statt. Vor großem Publikum beim Mauerpower-Fest am Edersee ließen die Oldtimer-Fahrer ihre Motoren noch einmal richtig aufheulen.

Besonders alte oder auffällige „Schätzchen“ wurden mit Sonderapplaus bedacht, so wie ein stattlicher Lagonda V 12 aus dem Baujahr 1938. Das Fahrzeug wurde in England gebaut, hat 220 PS und ist über fünf Meter lang. Der betagteste Oldtimer war ein Morris Bullnoze, stolze 90 Jahre alt. Die jüngsten Vehikel zählten 30 „Lenze“.

Die Bad Wildungerin Ute Ahrend war als Beifahrerin in einem offenen Wagen mit von der Partie. „Über die Staumauer fahren – das ist schon ein tolles Erlebnis“, schwärmte die Beifahrerin in dem MGTC aus dem Baujahr 1947. Am Steuer des Rechtslenkers saß ihr Partner Richard Salter, der aus England stammt, genau wie sein Original-Gefährt.

Georg Burkert kommentierte die einzelnen Veteranen der Oldtimer-Trophy an der Edertalsperre mit viel Fachwissen. Den Pokal für den Gesamtsieg der Rallye nahm Sven Dräger aus Schauenburg entgegen, der mit seinem Beifahrer Hans Göpper in einem Fiat 500, Baujahr 1968, unterwegs war.

Die Organisatoren Till Finger und Philipp Müller vom Oldtimer-Trophy-Team aus Frankenberg zeigten sich rundum zufrieden mit dem Ablauf. „Wir haben schon Anmeldungen für das nächste Jahr“, freut sich Finger und hat eine Neuauflage fest im Blick.

Von Conny Höhne

Quelle: HNA

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