Frankenberg

Erste „SchuB“-Klasse­ verlässt im Sommer die Ortenbergschule

- Frankenberg.Die erste „SchuB“-Klasse­ verlässt im Sommer die Ortenbergschule. Drei der zehn Hauptschüler haben bereits eine Lehrstelle.

„SchuB“ steht für „Lernen und Arbeiten in Schule und Betrieb“. Das Landesprogramm bietet Schülern einen größeren Praxisanteil: Zwei Tage die Woche absolvieren sie ein Praktikum in einem Betrieb, drei Tage erhalten sie Unterricht in der Schule. Diesergroße Praxisanteil solle den Jugendlichen Vorteile bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz verschaffen, berichtetKlassenlehrer Sven Carsten Nord.

Seit vorigen August gibt es auch eine „SchuB“-Klasse 8, undderzeit läuft in der Jahrgangsstufe sieben das Bewerbungsverfahren für die dritte „SchuB“-Klasse, die nach den Sommerferien eingerichtet wird.

„SchuB“ sei für die Schüler mit einem größeren Aufwand verbunden, betont Nord. Zwar werde die „Stundentafel“ für sie auf 20 Stunden die Woche gekürzt, aber die müssten sie an drei Tagen bewältigen. Keine Abstriche gibt es bei den Hauptfächern, die Nebenfächer sind zu Blöcken zusammengefasst:„,SchuB' ist schon Arbeit.“Für die beiden Klassen stellen etwa 40 heimische Betriebe Praktikumsplätze bereit.Die Sozialpädagogin Martina Böttner-Gassmann betreut die Schüler.

AlsProjektarbeit hat die„SchuB“-Klasse 9EeineAutorennbahngebaut, Titel: „SchuB-Racing“.Beim „Tag der offenen Tür“ der Schule am nächsten Dienstagsoll sieim Seminarraum aufgebaut und offiziell präsentiert werden. Als Anerkennung für diese Leistungüberreichte ihnenNordfest und die stellvertretende Schulleiterin Cornelia Schönbrodt am DonnerstagZertifikate.

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