Frankenberg

Erste Tanznacht des Kiwanis-Clubs

- Frankenberg (rou). Die fast 200 Gäste der ersten Kiwanis-Tanznacht bereuten ihren Besuch nicht. Im Gegenteil: Der Serviceclub bot eine niveauvolle Veranstaltung, die eine Zukunft hat.

Tanzen zählt nicht gerade zu den Trendsporten dieser Zeit, doch dass der Tanzsport alles andere als „out“ ist, wurde am Samstagabend in der Ederberglandhalle deutlich. Der Kiwanis-Club Ederbergland hatte zur ersten Tanznacht eingeladen. Und fast 100 Paare folgten dem Ruf von Präsident Michael Pauli. Er freute sich über die Resonanz aus der Bevölkerung und der befreundeten Serviceclubs: Vertreter von Kiwanis aus Marburg und Kassel sowie Rotarier aus Frankenberg unterstützten die Premiere ebenso wie Vertreter des heimischen Lions-Club.

Veranstaltungen wie die Tanznacht oder das Neujahrskonzert würden den Club in die Lage versetzen, Kinder und Jugendliche in der Region zu fördern. „Wir wollen ihnen dabei helfen, Dinge zu tun, zu erleben und zu erfahren, die sie sonst vielleicht nicht erfahren könnten“, sagte Pauli und verwies auf seit Jahren geförderten Projekte: Kiwanis finanziert Kindern die Teilnahme an „Kinder machen Zirkus“ und fördert das Frühstücksprojekt an der Ortenbergschule.

Diesen sozialen Zwecken kam am Samstagabend auch der Erlös aus einer Verlosung zugute: ein Schätzspiel. Ein Rucksack war gefüllt mit allem, was auf einer Wanderung für eine zünftige Rast benötigt wird. Für einen Einsatz von fünf Euro durfte das Gewicht geschätzt werden. Und Uwe Thielemann lag mit seinem Tipp 6,15 Kilogramm dem tatsächlichen Gewicht von 6,26 Kilogramm am nächsten. Er freute sich über ein Wellnesswochenende für zwei Personen in Aalen. Der zweite Preis, der prallgefüllte Rucksack, ging an Peter Krähling. Über einen Essensgutschein freute sich Manfred Manfred Schwebel-Schmidt.

Das von Eckhard Eitzenhöfer organisierte Schätzspiel war nur eine feine, aber kleine Nebensache: In erster Linie wurde zur Musik der „Gigolos“ aus Frankenberg getanzt. Sobald „Kerstin Böttcher und ihre Männer“ zu ihren Instrumenten griffen, war die Tanzfläche vor der Bühne gut gefüllt. Der Eröffnungstanz war Kiwanis-Präsident Michael Pauli und seiner Gattin Iris Heinemann-Pauli vorbehalten. Auffallend viele Paare demonstrierten gekonnt ihre Begeisterung für Walzer und Co. Angetan waren die Gäste auch von der Dekoration der Ederberglandhalle – mit Sonnenblumen auf den runden Tischen.

Den meisten Applaus erhielten die Showtänzer aus Marburg. Die Tanzsportgemeinschaft um ersten Vorsitzenden Frédéric Gun präsentierte zwei Programme: zunächst zeigten die Jüngsten Standard- und Lateintänze, später staunten die Besucher über die Vorführungen der Erwachsenen. Bei ihren Einlagen wurden die Marburger von der Frankenberger Tanzschule Müller unterstützt. Angespornt von den Showtänzen „schwingten“ die Kiwanis-Gäste bis weit nach Mitternacht die Tanzbeine, so dass Präsident Pauli ein positives Fazit zog: „Wir sind sehr zufrieden, weil wir von unseren Gästen sehr positive Rückmeldungen bekommen haben.“ Mit großer Wahrscheinlichkeit sollten der ersten deshalb weitere Tanznächte folgen.

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