Erstes Willersdorfer Deichfest mit Salutschüssen gefeiert

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„Kanonier“ Martin Scheffel (rechts) eröffnete das erste Deichfest der Willersdorfer Feuerwehr mit einem Salutschuss. Mit im Bild (von links) Willi Fackiner, Vorsitzender Horst Schmidt, Ortsvorsteher Willi Hildebrandt und Bürgermeister Rüdiger Heß.

Willersdorf. Royalen Nachwuchs hat es nicht gegeben in Willersdorf - trotzdem wurden vor den Toren des Frankenberger Stadtteils am frühen Samstagabend mehrere Salutschüsse abgegeben:

Martin Scheffel hatte „schweres Geschütz“ aufgefahren und eröffnete mit lauten Böllerschüssen aus seiner selbstgebauten Kanone das erste Willersdorfer Deichfest, zu dem die Freiwillige Feuerwehr in den Grund Alborn eingeladen hatte. Zum Deichgrafen wurde an diesem Abend Tobias Fackiner gekürt.

Zahlreiche Besucher strömten zu dem neuen Hochwasserschutzwall und feierten ihren „Deich“ in geselliger Runde mit Musik, Gegrilltem und kühlen Getränken.

„Ich glaube, den haben im ganzen Landkreis nur wir, deswegen machen wir heute mal ein Fest daraus“, sagte der Vorsitzende der Feuerwehr, Horst Schmidt, bei der Begrüßung.

Bürgermeister Rüdiger Heß sprach von einem Alleinstellungsmerkmal für Willersdorf und erinnerte daran, dass der Grund für den Bau des Walls „kein positives Ereignis“ damals gewesen sei.

Zur Erinnerung: Im Jahr 2008 war der Ort während des Feuerwehrfestes von einem Unwetter mit Starkregen und Hagel heimgesucht worden, in dessen Folge zahlreiche Straßenzüge überflutet worden und viele Keller vollgelaufen waren.

„Ich kann nur hoffen, dass alles richtig berechnet wurde und Willersdorf künftig vor Hochwasser geschützt ist“, sagte Heß. Auch der Willersdorfer Ortsvorsteher Willi Hildebrandt erinnerte an das verheerende Unwetter und sagte: „Ich hoffe, dass der Deich hält.“

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Von Susanna Battefeld

Quelle: HNA

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