Marita Schöneweiß liest in Frankenberg

Erzählungen vom harten Landleben

Frankenberg/Buchenberg - Umrahmt von Bildbänden aus aller Welt und Reiseführer in alle Welt präsentierte die Autorin Marita Schöneweiß in der Buchhandlung Jakobi am Samstagabend ihren ersten Roman, dessen Zentrum in diesem Fall in einem kleinen Dorf in Nordhessen liegt.

Einen weiten Bogen vom Beginn des vorigen Jahrhunderts bis in die heutige Zeit spannt die Autorin in ihrem Erstlingswerk „Der Schrei der Kraniche“.

Angesiedelt im ländlichen Raum, lässt sie ihre Protagonistin, die Bäuerin Katharina Neubauer, alle Höhen und Tiefen der Zeit erleben. Der Leser erfährt vom harten Leben in der Landwirtschaft, von Kriegszeiten und abwesenden Männern, von kalten Wintern und dem Einzug der ersten Dreschmaschine ins Dorf. „Die Recherche hat mir großen Spaß gemacht. Etwa herauszufinden, was ein Traktor in den 1950er Jahren gekostet hat oder wie viel ein Bauer für einen Zentner Kartoffeln bekam“, erklärte die Verfasserin.

Sie wolle mit ihrem Roman eine Lanze brechen für den Stand der Landwirte, für deren direkte Abhängigkeit und Kampf von und mit den Kräften der Natur und von der Liebe zu Land und Tieren, beschrieb die Buchenberger Autorin ihre Intension zu diesem Roman. Die dreifache Großmutter Marita Schöneweiß schreibt zum Ausgleich, weil es ihr Freude bereitet und um ein Stück vergangene gelebte Heimat lebendig werden zu lassen. Ein Kinderbuch und diverse Gedichte zählen zu ihren ebenfalls zu ihren Werken.

Ihre Lesung war eingebettet in die „Lange Nacht der Bucher“ in der Frankenberger Buchhandlung. Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, auch mal tiefer in die zum Verkauf angebotenen Werke hineinlesen zu können.

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