Eschen-Pilz erreicht jetzt auch die Städte

Waldeck-Frankenberg. Ein kleiner Pilz befällt immer mehr Eschen im Landkreis Waldeck-Frankenberg und erreicht zunehmend auch die Eschen-Bestände in den Städten. Darauf machte das Forstamt Frakenberg die HNA aufmerksam, die Forstämter Burgwald und Vöhl bestätigten diese Recherche.

Der so genannte Schlauchpilz, der die Krankheit auslöst, stammt ursprünglich aus Asien. Vor fünf Jahren tauchte er erstmals in Polen auf, später dann in Vorpommern.

„Dieser Pilz wird auf Dauer dazu führen, dass wir großflächig die Eschenbestände verlieren werden“, erklärt Frank Röbert vom Forstamt Frankenberg. Ähnlich wie bei menschlichen Krankheiten schwäche der Pilz das Immunsystem der Eschen, sodass diese anfälliger für andere Krankheiten sind.

Röbert nennt den Hallimasch-Pilz als Beispiel, der Bäume sehr schnell zum Absterben bringe. Martin Hecker, Leiter des Betriebshofs in Frankenberg, sagt: „Eschentriebsterben ist überall im Stadtgebiet zu beobachten.“ Die Gefahr für den Straßenverkehr durch absterbende Äste sei aber „noch überschaubar“.

Von Marc Hörcher

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Quelle: HNA

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