Energiegenossenschaft Rosenthal hat sich gegründet

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Gründung: Die ersten Genossen freuten sich zusammen mit den Aufsichtsratsmitgliedern (vorne, von links) Walter Mengel, Pia Freyschmidt-Paul und Helmut Obermann sowie Heinrich Nitz (rechts) über die Gründung der Energiegenossenschaft in Rosenthal.

Rosenthal. Es waren neun Personen, die sich in die Liste eintrugen und zu den Gründungsmitgliedern der Energiegenossenschaft Rosenthal gehören. Am Dienstag wurde die Genossenschaft aus der Taufe gehoben.

Sie wurde eigens dafür gegründet, um das Ziel der Bürgerinitiative zu erreichen. Diese will bekanntlich, anders als das Investoren-Ehepaar Kappenstein, ein Holzhackschnitzel-Blockheizkraftwerk mit Nahwärmenetz bauen lassen. Dieses soll mit Hilfe anderer Energieträger (Stroh, Öl- oder Gas) die gesamte Stadt Rosenthal mit Energie versorgen.

Die neun Mitglieder sollen allerdings nicht die einzigen bleiben, denn die Energiegenossenschaft braucht zunächst einmal 20 Mitglieder, um eine Machbarkeitsstudie für ihr Vorhaben in Auftrag zu geben. „Diese kostet zwischen 10 000 und 20 000 Euro“, sagte Genossenschaftsmitglied Jens Kühl, der allerdings davon ausgeht, dass mehr als die Hälfte des Betrags gefördert wird.

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Von Philipp Daum

Quelle: HNA

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