Europeade-Komitee fordert: Volkstanz soll Kulturerbe werden

Frankenberg. Zur Vorbereitung der Europeade im polnischen Kielce hat sich das deutsche Europeade-Komitee unter Führung seines Präsidenten Rüdiger Heß in Frankenberg getroffen. Es befasste sich mit der Bewerbung der Deutschen Gesellschaft für Volkstanz (DGV) um die Aufnahme in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes.

Dazu hat Präsident Rüdiger Heß das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst angeschrieben und um Unterstützung gebeten. Ein ähnliches Schreiben hat nach Angaben von Rüdiger Heß bereits das Internationale Europeade-Komitee an die zuständigen deutschen Gremien geschickt, damit die deutsche Volkstanzbewegung als immaterielles Kulturerbe in Deutschland Anerkennung findet. Heß: „Diesem Votum schließen wir uns an.

Als Mitmachkultur ihrer über 100-jährigen Geschichte wirkt die deutsche Volkstanzbewegung als eine Teilhabe- und Wertegemeinschaft völkerverbindend und gemeinschaftsfördernd.“ Bei der Volkstanzbewegung stehen laut Heß der Mensch und die Gemeinschaft im Mittelpunkt, egal ob es sich um deutschen Volkstanz, internationale Folklore oder auch historische Tänze handelt. Die deutsche Volkstanzbewegung sei von ihrem Wesen her Tanzkultur und weniger Tanzsport oder Tanzkunst. (nh/dau)

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Quelle: HNA

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