Folklore-Festival der Landjugend

Europeade-Stimmung in Haubern

Bei strahlenden Sonnenschein gaben die beiden jungen Brasiliener eine Kostprobe von „Maculele“ mit Stöcken.

Frankenberg-Haubern - Mit Fähnchen und bunten Bändern haben die Hauberner ihre Straßen geschmückt für mehr als 30 Gruppen beim Folklore-Festzug. Der gesamte Stadtteil war in Europeade-Stimmung.

Sie kamen aus München, Bonn, Fulda, Linsengericht, Malmö, Blumenau oder Leinwar - 18 Folkloregruppen aus der ganzen Welt verliehen dem Hauberner Landjugend-Jubiläum am Samstag internationales Flair. „Der Europäische Gedanke liegt Haubern sehr nahe“, sagte Schirmherr Bürgermeister Rüdiger Heß. Als Präsident des Deutschen Europeade-Komitees warb er für die Europeade vom 17. bis 21. Juli im thüringischen Gotha. Musik und Volkstanz seien ein wichtiges Element zu einem vereinten Europa. Beim Festzug durch die bunt geschmückten Straßen marschierten auch zahlreiche Vereine aus Haubern und Umgebung mit. Für Musik und Tanz sorgten die Folkloregruppen selbst. Die Ungarn hatten ihre eigene siebenköpfige Kapelle „Leinwar Schrammel“ dabei. Angeführt wurde der Zug von der Kindervolkstanzgruppe der Gastgeber, die in diesem Jahr ihr 30-jähriges Bestehen feiert.

Beim anschließenden Festkommers im vollbesetzten Zelt tanzten die Gastgruppen aus Brasilien, Schweden und Ungarn. Die Gruppe „Hembygdsgillet“ aus Malmö zeigte unter anderem die Drei-Mann Polska und die Westgöta-Polska im Dreivierteltakt, begleitet von Akkordeon und Geige.

von Frank Seumer

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