Evangelische Kirche Allendorf-Eder wird 50

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Zeitzeugen in der 50-jährigen Geschichte der Allendorfer Kirche: (von links) Friedrich Hotz (ehemaliger Pfarrer in Allendorf), Peter Funke (ehemaliger Dekanatsjugendwart) Gerald Rohrmann (aktueller Pfarre in Allendorf), Alfred Rührup (ehemaliger Pfarrer in Allendorf) und Herbert Wolf, Kirchenvorstandsmitglied während des Kirchenbaus.

Allendorf-Eder. Mit einem Festtag hat die evangelische Kirchengemeinde Allendorf die 50. Wiederkehr der Grundsteinlegung ihrer Kirche vom 22. September 1963 gefeiert.

In der Nähe der alten Kirche am Brunnenplatz begann um 9.30 Uhr der Festtag mit einem Platzkonzert des evangelischen Posaunenchores unter der Leitung von Friedhelm Pfuhl, dem sich der Festgottesdienst in der Jubiläumskirche auf dem Loh anschloss. „Grundstein“ – wie ein roter Faden zog sich dieser Begriff durch den Festgottesdienst, den Pfarrer Gerald Rohrmann hielt. Die Besucher erkannten letztlich auch, dass Grundsteine nicht nur aus Stein bestehen müssen. „Die ehemaligen Allendorfer Pfarrer Friedrich Hotz und Alfred Rührup, der ehemalige Dekanatsjugendwart Peter Funke und Herbert Wolf als Kirchenvorstandsmitglied in der Bauzeit dieser Kirche sind Grundsteine der Allendorfer Kirchengemeinde“, sagte Rohrmann.

Alfred Rührup, der fast 30 Jahre lang Pfarrer in der Gemeinde war, brachte es in seinem Grußwort auf den Punkt: „Kirche sind die Menschen, die hier zusammenkommen und nicht das Gebäude aus Stein.“ Zum feierlichen Rahmen des Gottesdienstes trugen der evangelische Posaunenchor und der evangelische Kirchenchor unter Leitung von Tatjana Beyer und Reka Mengel an der Orgel bei. Nach der Enthüllung der Erinnerungstafel begann um 12 Uhr das Gemeindefest. (wi)

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Quelle: HNA

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