Spitze bleibt bei Wahlen unbesetzt

Existenz der SG Battenfeld in Gefahr?

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Der neue Vorstand der SG Battenfeld mit dem kommissarischen Vorsitzenden Ulrich Kirchhübel (zweiter von rechts).

Allendorf-Battenfeld - Die Vorstandswahlen der SG Battenfeld erbrachten zwar einige Veränderungen, doch die Spitze bleibt unbesetzt - die Zukunft des Traditionsvereins ist ungewiss.

Niemand erklärte sich bereit, für den Vorsitz oder den Posten des Stellvertreters zu kandidieren. Auch die Zuständigkeit für das Vereinsheim blieb ungeregelt, denn Helmut Knirr stand nicht mehr zur Wahl. Ebenfalls vakant ist das Amt des Geräte- und Platzwarts.

Vereinschef Ulrich Kirchhübel bleibt also der Satzung zufolge weiter kommissarisch im Amt. Sein Stellvertreter Erhard Wolf war im Dezember zurückgetreten.

Nach etwa einem halben Jahr muss nun eine außerordentliche Versammlung zur Neuwahl des Vorsitzenden und des Stellvertreters einberufen werden. Verläuft auch diese ergebnislos, ist die Existenz des 94 Jahre alten Vereins akut gefährdet. 385 Mitglieder zählt er Kirchhübel zufolge zur Zeit.

Nach der Wahl setzt sich der Vorstand wie folgt zusammen: Kassiererin ist Gisela Born mit Martin Kuhn und Martin Hirsch als Stellvertretern; Schriftführer bleibt Harald Hirt mit Frauke Bienhaus-Randt als Stellvertreterin. Jürgen Jakobi bleibt Jugendleiter mit Lukas Blaschke als neuem „Vize“. Friedhelm Jakobi ist neuer stellvertretender Platz- und Gerätewart.

Zum erweiterten Vorstand der Sportgemeinschaft gehören die Beisitzer Peter Blaschke, Bastian Blaschke, Ewald Randt und Christopher Born, der Ältestenrat mit Karl-Wilhelm Andres, Friedhelm Schneider, Rudi Soeberdt, Erich Hirt und Reiner Gasse sowie die Fahnenträger David Randt und Julian Stark. Walter Kroh ist Ehrenamtsbeauftragter.

Bestätigt wurden die Personalentscheidungen der Sparten: Neuer Abteilungsleiter der Fußballer ist Sebastian Born, dem Bastian Blaschke und Muneeb Ahmad zur Seite stehen. Eckhard Becker leitet die Sparte Tischtennis.

Beate Blaschke, Gabi Schinke und Meike Bienhaus-Blaschke sind für die Geschicke der Damenturnerinnen verantwortlich. Bei den „Alten Herren“ führt Ingo Specht Regie.

Für 2014 steht die Renovierung des Sportheims an. Die Herausgabe der Vereinszeitung „Kuckucksecho“ habe sich in mehrfacher Hinsicht bewährt, stellte Kirchhübel fest. Leider sei er dabei mittlerweile ohne Helfer. Für den 13. September ist ein Oktoberfest zusammen mit der Feuerwehr geplant.

(ied)

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