Vier Meter lange Teile

Fachfirma montiert Schmuckelemente in Mauer an der Bundesstraße

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Tonnenschweres Betonteil: Die Paderborner Fachfirma Stanecker setzt die rötlichen Schmuckelemente in die Löhlbacher Mauer an der B 253 ein. Von links: Kai Schröder, Tobias Stanecker und Daniel Günther mit Bürgermeister Rudolf Backhaus.

Löhlbach. Mit tonnenschwerer Fracht ist die Paderborner Fachfirma Stanecker am Montagmorgen in Löhlbach eingetroffen. Auf dem Tieflader liegen drei rötliche Betonteile – die Schmuckelemente für die Mauer an der Bundesstraße 253 in der Ortsmitte.

Ein Kran hievt die vier Meter langen Teile nacheinander in die Höhe. An Haken baumeln sie in der Luft. Die Mitarbeiter der Paderborner Firma passen sie in die Freiräume ein. Zentimeterarbeit mit großen Brocken: Vier Tonnen wiegen die beiden Seitenteile in Form von Pfeilen. Das Rechteck in der Mitte ist doppelt so schwer.

Gespannt verfolgen Bürgermeister Rudolf Backhaus und Bauplaner Ulrich Koch-Steinmetz die Arbeiten. Hoffentlich passt auch alles!

Die Paderborner Firmenmitarbeiter gehen konzentriert und gelassen ihrer Arbeit nach. Für sie ist das Hantieren mit den tonnenschweren Teilen Routine. Erst kommen die beiden Seitenteile dran, dann das Mittelstück. In nur zirka 20 Minuten sitzt das große Rechteck in der Mitte auf seinem Platz. Alles passt.

Mit großen Schrauben werden die Teile mit der Mauer verbunden. Der Hohlraum wird noch ausgegossen. „Das hält“, versichert der Firmenchef Tobias Stanecker.

Dass die Mauer hält, ist auch der Sinn der Bauarbeiten. Denn die 1949/50 errichtete Bruchsteinmauer drohte auf die Bundesstraße zu kippen. Deshalb wurde sie im September vergangenen Jahres abgerissen und durch eine Betonmauer ersetzt. Zur Straße hin ist der Beton mit Natursteinen verkleidet.

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Von Martina Biedenbach

Quelle: HNA

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