Wagen wurde erst am Morgen entdeckt

Fahrerin war die ganze Nacht in Unfallauto eingeklemmt

Foto: www.112-magazin.de

Frankenau. Die gesamte Nacht hat eine Autofahrerin (54) in ihrem verunglückten Auto auf Rettung warten müssen: Der Skoda Octavia war am Montagabend bei Frankenau von der Landesstraße abgekommen und in einem Gebüsch zgelandet. Erst Dienstagfrüh sahen Autofahrer den Wagen und schlugen Alarm.

Die mehr als 30 eingesetzten Feuerwehrleute aus Dainrode, Allendorf-Hardtberg, Frankenau und Altenlotheim unter der Leitung des stellvertretenden Stadtbrandinspektors Andreas Ernst stellte der Unfall vor größere Schwierigkeiten. Man habe zunächst Buschwerk wegschneiden und die Kofferraumklappe mit hydraulischem Gerät öffnen müssen.

Weil im Wagen zahlreiche Gegenstände lagen und auch ein Kindersitz auf der Rückbank befestigt war, mussten die Einsatzkräfte auch die hintere Beifahrertür entfernen und den Sitz herausnehmen. Erst danach war es den Rettungskräften laut Ernst möglich, die Frau zu erreichen - der Skoda Octavia lag auf der Fahrerseite an der schrägen Böschung. Außerdem war die 54-Jährige mit den Füßen unter den Pedalen verklemmt.

Nachdem die Frau endlich befreit war, versorgten Notarzt und Rettungskräfte sie im Rettungswagen. Die eigentlichen Verletzungen waren nicht gravierend, allerdings hatte die im Edertal wohnende Frau eine starke Unterkühlung erlitten. Nach Angaben der Frankenberger Polizei wurde die Fahrerin auf die Intensivstation einer Klinik eingeliefert. Weil sich Hinweise auf Alkoholgenuss ergaben, ordnete die Polizei eine Blutentnahme an.

Nach ersten Informationen war die 54-Jährige am Montagabend gegen 21.30 Uhr zu Hause in einem Edertaler Ortstal losgefahren, um zur Arbeit nach Frankenberg zu fahren. Dort kam die Frau jedoch nicht an. Zwischen Frebershausen und Frankenau kam die Fahrerin aus bislang noch ungeklärten Gründen auf gerader, ansteigender Strecke nach links von der Landesstraße ab. Der auf der Seite liegende Wagen war über Stunden nicht bemerkt worden. www.112-magazin.de

Quelle: HNA

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