Geplante Übung der Stadtallendorfer Division

Fallschirmspringer bleiben am Boden

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Mit dieser Transall wollten insgesamt 140 Soldaten in die Luft gehen, um mit Fallschirmen abzuspringen. Für heute ist ein neuer Versuch vorgesehen.Foto: Mark Adel

Allendorf/Burgwald - Zahlreiche Schaulustige warteten am Dienstag mit Fotoapparaten und Videokameras auf die Fallschirmspringer der Bundeswehr, die zwischen der Burgwaldkaserne und Bottendorf zu Boden gehen sollten.

„Es ist zu windig“, erklärte Oberleutnant Stefan Latteyer von der Division Spezielle Operationen (DSO) aus Stadtallendorf. Etwas später als erwartet war eine in Wunstorf stationierte Transall auf dem Allendorfer Flugplatz gelandet, um etwa 60 Fallschirmspringer aufzunehmen. Ein Absprung bei starkem Wind wäre zu gefährlich, deshalb wurden alle für gestern geplanten Übungen abgesagt. Heute soll die Transall C-160 gegen 8.30 Uhr erneut auf dem Flugplatz landen - wenn das Wetter mitspielt, wird heute gesprungen.

Geplant ist, dass die insgesamt 140 Soldaten bis zu viermal aus dem Flugzeug springen. Sie springen aus 500 Meter und aus 3400 Meter Flughöhe ab. Die Soldaten aus Frankenberg versuchen, den Funkverkehr der Fallschirmjäger aufzuklären. Unter den Springern sind neben den Mitglieder der DSO auch Soldaten einer Einheit der US-Army. Die Transall war auf dem Allendorfer Flugplatz ein beliebtes Fotoobjekt.

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