Fast 200 Zuschauer bei Weihnachtsmusical in Ederberglandhalle

Die böse Stiefmutter: Verschwört sich mit der Tochter gegen Aschenputtel. Foto: Surina

Frankenberg. Es ist Punkt 16 Uhr in der Ederberglandhalle: 200 Zuschauer, die meisten davon sind Kinder, schauen gebannt zu, wie dem guten alten Märchen Aschenputtel neuer Glanz eingehaucht wird.

Beim Weihnachtsmusical, das die Kinder an diesem Tag besuchen, wird ihnen eine moderne Inszenierung des Märchenklassikers vom Bochumer Kindertheater Liberi gezeigt.In der Grimm-Erzählung über das arme Mädchen, dass von der ungerechten Stiefmutter tyrannisiert wird, bewältigt das Ensemble mit vier Schauspielern locker sieben Rollen.

Aschenputtel, gespielt von der gelernten Musical- Darstellerin Nicole Behnke, läuft trotz Verbots ihrer Stiefmutter in den Wald. Dort begegnet sie dem Prinzen und verdreht diesem mächtig den Kopf. Der hatte aber kurz davor dem Publikum verkündet: „Heiraten – Nein Danke! Wo keine Heirat, da auch kein Theaterstück“.

Damit sorgt der Prinz, gespielt von Enea Lanzarone, für Verwirrung unter den Kindern. Die Kinder kommen ihm jedoch schnell auf die Schliche und lachen vor Freude darüber, dass das Musical weitergeht.

Vor dem bestechend schönen, scherenschnittartigen Bühnenbild aus Opera-Folie, das von hinten beleuchtet wird und abwechselnd ein Haus oder einen dichten Wald darstellt, geben die einfach gehaltenen aber treffend gewählten Kostüme der kindlichen Phantasie genügend Raum zur Interpretation.

Helge Fedder und Christoph Kloppenburg sind beide weltweit erfolgreich mit der Nu´Jazz Band „MOCA“. Ihre ausgewählte Musik unterstreicht eingängig die Szenen auf der Bühne.

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Von Diana Surina

Quelle: HNA

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