Feierlicher Appell bei Umstrukturierung des Frankenberger EloKa-Bataillons

Frankenberg. Die Banner der Bundesrepublik, des Landes Hessen und der Stadt Frankenberg wehten im Wind, Salutschüsse wurden abgeschossen, der Tannenberger Marsch und auch die deutsche Nationalhymne erklangen.

Mit einem außergewöhnlichen und feierlichen Bataillonsappell wurden am Freitag die Umstrukturierung und die Neuausrichtung des in Frankenberg stationierten Bataillons Elektronische Kampfführung 932 vollzogen – eine Folge der Bundeswehrreform im Jahre 2011.

Im Zuge dieser Umstrukturierungen hatte vor anderthalb Jahren auch der Erhalt der Burgwaldkaserne am seidenen Faden gehangen, erst in letzter Minute konnte der Bundeswehrstandort Frankenberg von der Politik gerettet werden.

„Unser Verband war damals hochgradig gefährdet. Als wir am 26. Oktober 2011 erfahren haben, dass Verband und Standort erhalten bleiben, war dies alles andere als selbstverständlich“, erinnerte Kommandeur Elmar Henschen vor den versammelten Soldaten.

Bei dem Bataillonsappell waren die Soldaten zum letzten Mal in der alten Gliederung angetreten. „Heute wird der Wandel tatsächlich vollzogen“, sagte Henschen. Die neue Struktur solle sichtbar, wenn nicht sogar spürbar werden, merkte der Kommandeur an: „Wir stellen Einheiten des Bataillons außer Dienst und gliedern um. Die Zukunft des Bataillons beginnt heute.“

Die Folgen der Neustrukturierung: Die 6. und 7. Kompanie des Bataillons wurden außer Dienst gestellt – künftig wird es in der Kaserne somit nur noch fünf Kompanien geben. Die Anzahl der bislang in Frankenberg stationierten 1000 Soldaten und zivilen Mitarbeiter wurde auf rund 800 reduziert – das Eloka-Bataillon in Donauwörth ist bereits aufgelöst worden.

Mehr lesen Sie in der gedruckten Samstagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeinen.

Quelle: HNA

Kommentare