27. Treffen in Frankenberg: Bütower fühlen sich in Frankenberg sehr wohl

150 feierten Wiedersehen

Solsäter Polka: Die Landjugend aus Haubern unterhielt die Gäste beim traditionellen Bütower-Treffen in Frankenberg mit europäischen Tänzen. Fotos: Moniac

Frankenberg. „Die meisten von uns sind über 80, da kommen natürlich nicht mehr so viele zu unseren Zusammenkünften“, sagte ein Teilnehmer des 27. Bütower Heimattreffens.

Dennoch hatten sich wieder über 80 frühere Einwohner aus Stadt und Kreis Bütow angemeldet und genossen das Zusammensein mit den Freunden und Bekannten im sommerlich warmen Frankenberg. Am Samstagvormittag gedachten die Bütower bei der Kranzniederlegung auf dem Friedhof gemeinsam ihrer Verstorbenen. Einige nutzten dann die Gelegenheit, die Heimatstube im ehemaligen Kloster St. Georgenberg zu besichtigen, in der Dokumente und Erinnerungsstücke aufbewahrt werden.

Kleine Runde

Für den Nachmittag war ein Ehemaligen-Treffen der drei Bütower Schulen angesetzt. Nur eine kleine Runde fand sich unter dem großen Sonnenschirm des Hotels Rats-Schänke zusammen. „Früher kamen 150 Ehemalige, aber vor zwei Jahren waren es nur noch 19“, sagte eine Betroffene ein bisschen wehmütig. Zum Gedankenaustausch und zum Erinnern war dennoch genügend Gelegenheit (siehe Hintergrund).

Am Samstagabend unterhielten sich die Teilnehmer beim Heimatabend in der Ederberglandhalle. „Wir fühlen uns in Frankenberg sehr wohl, denn man vermittelt uns hier heimatliche Gefühle“, sagte Michael Gube, der Vorsitzende des Heimatkreistages. Er hoffe, dass die Freundschaft zu Stadt und Kreis auch in Zukunft aufrecht erhalten werde.

Treffen werden fortgesetzt

„Wir werden Sie auch weiterhin einladen“, versicherte Bürgermeister Rüdiger Heß. Er persönlich fühle sich als Europäer, sei jedoch der Meinung, dass die Erinnerungen an die alte Heimat weiterhin gepflegt werden sollten. Auf Interesse stieß eine Ausstellung zur Geschichte der Ordensburg Bütow im Foyer der Ederberglandhalle. Das kulturelle Programm wurde von der Tanzband Stephan Kramer und der Landjugen Haubern gestaltet. (zmm)

Von Marise Moniac

Quelle: HNA

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