Theater in Hatzfeld

Mit "Felicitas Kunterbunt" um die Welt

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Starkes Team: Insgesamt 31 Akteure unterhielten ihr Publikum mit Schauspiel und Gesang bei der Premiere im Hatzfelder Bürgerhaus. Unser Bild entstand beim großen Finale

Hatzfeld - Vor den Erfolg haben die Götter bekanntlich den Schweiß gesetzt, gelegentlich auch technische Schwierigkeiten. Die wurden allerdings bei den "Stachelbären" von unbekannter Hand verursacht... Theaterspaß begeisterte trotz dieser Widrigkeiten das Publikum im Bürgerhaus.

Als das technische Team am Nachmittag alles für die Premiere der Theatergruppe „Die kleinen Stachelbären“ vorbereiten wollte, wartete auf Carola Hribar-Gesell und ihre Tochter Christine eine böse Überraschung

Das Mischpult, an dem bei der Generalprobe alle Einstellungen für die Aufführung vorgenommen worden waren, war durch eine klebrige Flüssigkeit außer Gefecht gesetzt worden. Helfer in der Not war der Kinderfreundeverein, der eine kleinere Anlage mit Mischpult und Boxen zur Verfügung stellte. Nun fand in Windeseile ein neuer Soundcheck statt, sodass sich der Vorhang zur Premiere doch noch pünktlich öffnete. Und dann begann die Geschichte von „Felicitas Kunterbunt“ und der Reise um die Welt:

In einer Spielzeugtruhe wohnen Kuscheltiere und Puppen friedlich zusammen, bis eines Tages mit Felicitas eine neue Mitbewohnerin einzieht. Schnell wird „die Neue“ ausgegrenzt. Ihre Versuche, Freunde zu finden, scheitern an Arroganz, Missgunst, aber auch an der Angst der anderen.Das missfällt Rabador, dem großen Zauberer, und er verschließt die Truhe mit einem magischen Schloss. So ist es allen verwehrt, in ihr Zuhause zurückzukehren.

Freundschaft bringt Erfolg

Im Kinderzimmer finden sie den Schlüssel nicht. So begeben die Spielzeuge sich gemeinsam und mit einem Zauberbuch auf eine Reise um die Welt, um von jedem Kontinent ein Stück für den magischen Schlüssel zusammenzutragen.

Schließlich kann auch der Hass nichts mehr ausrichten. Mit dem letzten Stück des Puzzles, einem Herz, ist der Schlüssel komplett und die kleinen Abenteurer können zusammen wieder in die Spielzeugkiste zurückkehren.

Auf die Bühne brachten 31 Akteure mit den Regisseurinnen Marion Schmitt und Bianca Klost diese kunterbunte Geschichte rund um Toleranz. Chorgesang, solo vorgetragene Lieder und Textpassagen gehörten zum Lernpensum.

Viel Szenen- und ein donnernder Schlussapplaus belohnten die „Stachelbären“ für ihre gelungene Aufführung. Tradition ist es dabei, alle Akteure zum Abschluss einzeln vorzustellen und den Helfern zu danken, die das Projekt unterstützt hatten.

(kie)

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