Binnen drei Jahren 10,6 Millionen Euro am Stammsitz in Frankenberg investiert

Fertighaushersteller FingerHaus peilt 710 Häuser an

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Frankenberg - Das Familienunternehmen hat im vergangenen Jahr mit 704 errichteten Fertighäusern einen Umsatz von 144 Millionen Euro erzielt.

Süddeutschland ist mittlerweile der Hauptabsatzmarkt für den Fertighaushersteller. Etwa 70 Prozent der 704 im vergangenen Jahr von FingerHaus produzierten Häuser sind südlich des Mains gebaut worden. In Hessen ist das von Dr. Mathias Schäfer sowie Klaus Cronau geführte Familieunternehmen mit Bottendorfer Wurzeln Marktführer. Der mit Fertighäusern erzielte Umsatz stieg von 132 auf 144 Millionen Euro, obwohl sieben Fertighäuser weniger gebaut wurden als 2011. Für dieses Jahr rechnet FingerHaus mit 710 errichteten Häusern, die im Durchschnitt 140 Quadratmeter groß sind und 210 000 Euro kosten. Ende des Jahres stellen die Zimmerleute das 10 000. Fertighaus in der 65-jährige Geschichte.

Bei 80 Prozent der Häusern handelt es sich um individuelle Kundenwünsche. Die Entwicklung spiegelt sich in den Mitarbeiterzahlen wieder. Inklusive der Tochterfirmen FingerTreppen und FingerKeller beschäftigt FingerHaus 549 Mitarbeiter, 2010 waren es 481. In Gründung befindet sich FingerHaus-Haustechnik.

Für die Zukunft sehen Cronau und Schäfer das Unternehmen bestens gerüstet, vor allem Dank der Investitionen am Stammsitz. 2010 wurde die Produktion für fast sechs Millionen Millionen Euro erweitert und modernisiert, 2012 und 2013 die Verwaltung und das Bauherrenzentrum für fünf Millionen Euro vergrößert.

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Von Rouven Raatz

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