Festakt mit Musik zum 100-jährigen Bestehen der einstigen Stadtschule

Das Festjahr ist eingeläutet

Frankenberg - Mit der Schulglocke, die jahrzehntelang die Schüler am Ende der Pause zurück in den Unterricht rief, wurde Freitagabend das Festjahr der Ortenbergschule eingeläutet.

Mit dem offiziellen Festakt hat das Jubiläumsjahr der einstigen Stadtschule begonnen: Vor genau 100 Jahren wurde der älteste Trakt seiner Bestimmung übergeben. Die Geschichte der Schule stand im Mittelpunkt des Abends – aber auch die Schüler, denn ohne sie habe eine Schule keine Daseinsberechtigung, wie mehrere Festredner feststellten. Die Schüler hatten ein abwechslungsreiches Programm zum Thema Zeit vorbereitet. Sie unterhielten die zahlreichen Gäste mit Musik, darstellendem Spiel und einem Einblick in die kulturelle Vielfalt an der Ortenbergschule. Zum Festakt waren aktive und ehemalige Lehrer, Schüler- und Elternvertreter, Kollegen aus anderen Schulen und Vertreter von Behörden und Kooperationspartnern in die Aula der Ortenbergschule gekommen. Schulleiter Erhard Wagner blickte in seiner Festrede nicht nur auf die bauliche Erweiterung „seiner“ Schule im Lauf des Jahrhunderts zurück, sondern erinnerte auch an die strukturelle Entwicklung: Aus der vor genau 100 Jahren gegründeten Stadtschule gingen die Burgwaldschule, die Friedrich-Trost-Schule, die Kegelbergschule, die Wigand-Gerstenberg-Schule und die Regenbogenschule hervor. Wagner schlug aber auch kritische Töne an: „Die allgemeinbildende Schule ist zu wenig anpassungsfähig.
In einer Welt, die sich immer schneller wandelt, kann unser derzeitiges Schulsystem, auch die Ortenbergschule, schlicht nicht mithalten.“

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der Montagausgabe der Frankenberger Zeitung.

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