Gut besuchtes Sport- und Heimatfest des TSV

Ein Festzug auf „Bottendorfer Art“

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Naomi Bitter (vorne rechts) war mit ihren Freundinnen als Abordnung des TSV mit von der Partie.

Burgwald-Bottendorf - Mehr als 2000 Besucher kamen am Wochenende zum Sport- und Heimatfest nach Bottendorf, das vom TSV unter dem Motto „Wir holen das Fest zurück“ organisiert worden war.

Das Festzelt war sowohl beim Konzert der beiden Bands am Freitagabend als auch zur „Zelt-Gaudi“ mit der Big Band Battenberg am Samstag gut gefüllt. Zahlreiche Bottendorfer und Vereine beteiligten sich zudem am eher unkonventionellen Festzug, mit dem der TSV die Besucher dieses Mal quasi vor der Haustüre abholte.

„Wir sind super zufrieden“, lautete die Bilanz von Patrick Nolte vom Festausschuss. Gerade der Freitagabend sei sehr gut besucht gewesen, und auch bei der „Zelt-Gaudi“ habe die Big Band für tolle Stimmung gesorgt. „Es hat nicht lange gedauert, bis die Festbesucher auf den Bänken gestanden haben.“

„Es gibt keine Nummerierung, jeder kann dazustoßen, wo er will“, sagte Frank Sommer vor Beginn des Festzuges. Der ausrichtende TSV behalte sich grundsätzlich vor, immer mal wieder „was Neues zu machen“, erläuterte dessen Vorsitzender Sommer. „Die Leute sollen immer ein bisschen neugierig sein, was passiert“.

So formierte sich dann am Ausgangspunkt im Gewerbegebiet, angeführt vom TSV, eine lockere Formation von Fußgruppen, die anschließend durch den Ort marschierte. Mit geschmückten Anhängern waren die Jugendlichen des Bauwagens, der Stammtisch der Landfrauen und die „Bottendorfer Jungs“ vertreten. Letztere sorgten mit Wasserduschen für willkommene Abkühlung für die Zuschauer.

Der Heimat- und Kulturverein Bottendorf erinnerte auf einem großen Holzschild an die im vergangenen Monat präsentierten Theateraufführungen und bedankte sich bei allen Helfern und Zuschauern.

Während einer rund 30-minütigen Rast am Spielplatz am Stennernring unterhielten die TSV-Turnkinder und die Zumba-Gruppe von Andrea Schmidt die Zuschauer mit schwungvollen Tanzeinlagen. Bei einer zweiten Pause an der Dorfbrücke stießen der Männergesangverein und weitere Teilnehmer dazu und zogen schließlich gemeinsam ins Festzelt ein.

Unter den Ehrengästen waren unter anderem die Landtagsabgeordneten Claudia Ravensburg, Dr. Daniela Sommer und der Sportkreisvorsitzende Bernhard Seitz sowie Bürgermeister Lothar Koch.

Bereits am Freitag hatte die Coverband „Die toten Ärzte“ den knapp 1000 Besuchern mit Kultsongs der „Ärzte“ und der „Toten Hosen“ eingeheizt. Begeisterung löste auch der Auftritt der fünf heimischen Musiker der „Dirty Dolls“aus, die ein fulminantes Heimspiel feierten. Eingeschworene Fans der Rockband, deren Gitarrist Timur Schmidt aus Bottendorf kommt, tanzten ausgelassen vor der Bühne.

„Am Samstag ging es bis halb fünf, dann haben wir das Zelt zugemacht“, sagte Frank Sommer.

Von Susanna Battefeld

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