Szenario mit vermisstem Menschen

Feueralarm bei Viessmann - zum Glück nur eine Übung

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Menschenrettung gelungen: Der Einsatztrupp ist zurück aus dem Gebäude und meldet Einsatzleiter Horst Huhn (links) Vollzug. Foto:  Arnold

Allendorf-Eder. Samstag, 14.11 Uhr: Die Sirenen heulen in der Großgemeinde Allendorf. Die Feuerwehren aus Battenfeld, Haine und Rennertehausen sowie der Kerngemeinde werden alarmiert: Bei Viessmann wird einen Brand im Untergeschoss des Informationszentrums gemeldet. Das alles ist nur eine Übung. Eine wichtige aber für die Feuerwehren und das Allendorfer Unternehmen.

Um 14.20 Uhr rückt Haine als erste der vier alarmierten Wehren an der Werkspforte an. Wehrführer Achim Lenz nimmt die Feuerwehrpläne entgegen und fährt nach diesen Plänen zu dem Gebäude, wo der Alarm ausgelöst wurde.

Innerhalb der nächsten Minuten treffen auch Rennertehausen, Allendorf und Battenfeld ein, Gemeindebrandinspektor Horst Huhn übernimmt die Einsatzleitung. Die Lage spitzt sich zu: Es stellt sich heraus, dass noch ein Mensch vermisst wird und ein Hackschnitzelbunker am Brandherd angrenzt.

Die Einsatzbefehle lauten: 1. Trupp mit Atemschutzgeräte zur Menschenrettung, 2. Trupp Brandbekämpfung, und 3. Trupp Wasserversorgung zur Kühlung des Hackschnitzelbunkers sicherstellen.

Während des Einsatzes stellt sich heraus, dass nicht ausreichend Atemschutzgeräteträger vor Ort sind, sodass Horst Huhn nachalarmieren muss. Dies ist auch eine Erkenntnis aus der nicht angekündigten Alarmübung, sagt der Gemeindebrandinspektor später.

„Um ein realistisches Übungsszenario zu bekommen, hatten wir den Einsatzort vernebelt, wodurch die Brandmeldeanlage Alarm auslöste. Das Übungsziel war, den Ablauf und die Kommunikation unserer Wehren mit den ebenfalls nicht vorgewarnten Viessmann-Werkschutzmitarbeitern zu prüfen“, nannte Huhn einen Schwerpunkt der Großübung.

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Quelle: HNA

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