Feuerwehren in Allendorf und Dainrode wollen nur ein Gerätehaus

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Trägt schon den neuen Schriftzug der fusionierten Wehr: Alexander Küster (links) und Mario Seitz freuen sich über das neue Katastrophenschutzfahrzeug, das offiziell noch übergeben werden muss.

Allendorf-Hardtberg. Die Zusammenschließung der Feuerwehren in Frankenau geht weiter. Zur Erinnerung: Die Wehren in Louisendorf und Ellershausen haben bereits fusioniert. Seit Beginn des Jahres absolvieren darüber hinaus die Wehren in Dainrode und Allendorf/Hardtberg zusammen Übungen.

Ein Zusammenschluss steht auch hier bevor, wie die Wehrführer beider Orte, Alexander Küster (Dainrode) und Mario Seitz (Allendorf), jetzt gegenüber der HNA mitteilen.

„Vor drei Jahren haben wir erstmals über eine Zusammenschließung gesprochen und sporadisch zwei bis drei Übungen pro Jahr gemeinsam gemacht“, sagt Küster. „Auch bei den Feuerwehren ist der demographische Wandel zu spüren.“ Vor diesem Hintergrund sei es sinnvoll, zusammenzuarbeiten. Kosten könnten minimiert werden. „Wir bleiben aber trotzdem einsatzfähig“, betont Seitz.

Beide Wehrführer haben von sich aus die Möglichkeit einer Fusion ausgelotet. „Es ist besser, man macht es freiwillig, als wenn es aufgezwungen wird.“ Die Kameraden sind sich einig, dass eine Wehr wichtig für Dainrode und Allendorf ist – nur bezahlbar, einsatzfähig und zuverlässig müsse sie sein.

Bisher habe man noch keine gemeinsame Bleibe gefunden, sei jedoch derzeit dabei, in Frage kommende Standorte zu prüfen. „Er sollte eine günstige Lage haben und wirtschaftlicher sein als die derzeitige Situation mit zwei Gerätehäusern“, sagt der Allendorfer Wehrführer. Dabei sei es unwahrscheinlich, dass einer der vorhandenen Standorte gewählt werde. „Das Gerätehaus in Dainrode ist baulich in einem nicht mehr ganz so gutem Zustand, und das in Allendorf bietet zu wenig Platz für den Kleinbus der Dainroder und für Umkleiden“, erklären die Wehrführer. „Die Gebäude sollen am Ende aber nicht leer stehen. Wir haben schon Ideen für spätere Verwendungen entwickelt“, versichert Seitz.

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Von Gudrun Skupio

Quelle: HNA

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