Feuerwehren der Gemeinde Burgwald trafen sich zur Großübung

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Löscharbeiten am Waldrand: Wie viel Wasser steht im Ernstfall in der Höhenlage Hangstraße zur Verfügung? Dies erprobten alle Burgwalder Feuerwehren am Wochenende gemeinsam in Wiesenfeld im Großeinsatz.

Wiesenfeld. Ein brennendes Haus am Waldrand an der höchsten Stelle des Dorfes, darin zwei vermisste Personen – das war das Lagebild, das am Wochenende die fünf Freiwilligen Feuerwehren der Gemeinde Burgwald im Ortsteil Wiesenfeld nach ihrer Alarmierung vorfanden.

Rund 60 Feuerwehrleute waren bei dieser unangekündigten Großübung im Einsatz und probten vor allem die Personenrettung unter schwerem Atemschutz sowie die Wasserförderung über eine lange Strecke.

Die Wiesenfelder Einsatzgruppe, die wenige Minuten nach dem Sirenenton in der Hangstraße eintraf, verschaffte sich einen ersten Überblick. Dann stieg der Angriffstrupp mit Atemschutzgeräten in das Gebäude ein und barg die erste der beiden „vermissten“ Personen. Feuerwehrkamerad Torben Majewske hatte das von ihm gekaufte und zurzeit entkernte Haus für die Übung zur Verfügung gestellt und die beiden zu suchenden, lebensgroßen Dummies unter Bauschutt gut verborgen.

Marcel Beaupain, Wehrführer der Wiesenfelder Wehr, übernahm die Einsatzleitung unter Aufsicht von Gemeindebrandinspektor Francisco Ayora Escandell. „Wir wollten vor allen Dingen erproben, wie bei solch einem Brandfall der Atemschutzeinsatz zwischen allen Wehren koordiniert und die Wasserleitung bei einem derartigen Höhenunterschied aufgebaut werden kann“, erläuterte Ayora Escandell. Außerdem sollte die Funktionsfähigkeit der neuen Ringleitung im Ortsteil Burgwald getestet werden.

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Quelle: HNA

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