Am Samstag Einweihung mit Festakt

+
Feuerwehrgerätehaus: Der Anbau erfolgte hinter den vorhandenen Fahrzeughallen über die gesamte Längsseite.

Gemünden. Im Jahr 2013 haben die Um- und Anbaumaßnahmen im Feuerwehrgerätehaus Gemünden begonnen. Durch die Erweiterung des Feuerwehrstützpunktes wurde die Effektivität der Einsatzabteilung im örtlichen und überörtlichen Brandschutz gestärkt.

Die Fertigstellung wird am Samstag, 19. September, ab 17 Uhr mit einem kleinen Festakt gefeiert.

Der Anbau erfolgte in westlicher Richtung, hinter der vorhandenen Fahrzeughalle über die gesamte Längsseite. Zudem erhielt der Haupttrakt des Stützpunktes ein Obergeschoss, wodurch der Übungsraum des Musikzuges erweitert wurde. So entstanden im Erdgeschoss, an der Rückseite der Garageneinheit zwei Lagerräume, in dem Hilfsstoffe sowie Kleingerätschaften gelagert sind. Ein zusätzlicher Lagerraum wurde für die Schlauchwerkstatt beziehungsweise Schlauchpflege geschaffen. Neu ist auch eine Werkstatt zur Reparatur und Wartung der allgemeinen Gerätschaften.

Im Zuge der Bauarbeiten erhielt der Feuerwehrstützpunkt eine Teeküche sowie einen Büro- und Verwaltungsraum. Ein Schmuckstück ist der neue Schulungs- und Aufenthaltsraum für die Mitglieder der Jugendfeuerwehr. Die Jugendfeuerwehrarbeit in Gemünden hat sich seit einigen Jahren ausschließlich auf den Standort der Kernstadtfeuerwehr konzentriert. Durch die Schaffung neuer Räumlichkeiten für die Jugendfeuerwehr sei ein Stück weit die Attraktivität gesteigert und wichtige Voraussetzungen für die erforderliche Nachwuchsarbeit geleistet worden.

Download

PDF der Sonderseite Feuerwehrgerätehaus Gemünden

„Beim Anbau wurden circa 300 000 Euro verbaut. Wir erhielten dafür eine Förderung in Höhe von 98 000 Euro“, informiert Bürgermeister Frank Gleim. „Der Haushaltsansatz der Stadt Gemünden für den Anbau konnte nur deswegen eingehalten werden, da es auch beim Anbau gelungen ist, sehr viel Eigenleistung zu aktivieren“, dankt Gleim den Mitgliedern der Einsatzabteilung, der Jugendfeuerwehr, des Musikzuges und des Feuerwehrvereins für ihr Engagement.

Erst durch die geleisteten Arbeitsstunden habe das Projekt umgesetzt werden können. So war es neben der Parkplatzgestaltung vor allem der Innenausbau, den die ehrenamtlichen Helfer in Eigenleistung vorangebracht haben. „Zudem haben sich in anerkennungswürdiger Weise die Vereine Feuerwehr und Musikzug der Feuerwehr an der Innenausstattung finanziell beteiligt“, betont das Stadtoberhaupt. „Bei den Außenanlagen wurde die Eigenleistung aktiv durch den städtischen Bauhof unterstützt.“ (zek)

Quelle: HNA

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

der Inhalt dieses Artikels entstand in Zusammenarbeit mit unserem Partner. Da eine faire Betreuung der Kommentare nicht sichergestellt werden kann, ist der Text nicht kommentierbar.