Figuren vom Iller-Platz sind verschwunden - Bürgermeister klärt auf

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Nanu, da fehlt doch was? Der Illerplatz ohne Iller und Bauer: Die Figuren samt Steinplatte sind für die Bauphase abmontiert und eingelagert worden. Wenn der Wasserpark fertiggestellt ist, sollen sie wieder einen Ehrenplatz in der Mitte der Fußgängerzone erhalten.

Frankenberg. Sie sind ein Wahrzeichen der Frankenberger Fußgängerzone: Iller und Bauer, die fälschlicherweise oft als Iller und Mones interpretiert werden. Nun sind die beiden Figuren vom Iller-Platz verschwunden.

Es ist ihnen wohl zu ungemütlich geworden zwischen Baggern, Baulärm und Metallzäunen: Bis der neue Wasserpark mit der Öffnung zur Eder fertiggestellt ist, sind die Figuren Iller und Bauer vorerst „verreist“.

„Die haben wir abgebaut in Verbindung mit dem Bau des Wasserparks", klärt Bürgermeister Rüdiger Heß auf Nachfrage auf. „Sie sind gesichert und eingelagert bis zum Wiederaufbau."

Beim Start der Bauarbeiten für den Wasserpark waren die Kultfiguren noch da.

Der Iller-Platz erhält innerhalb der Wasserspiele eine ganz neue Gestaltung (wir berichteten). Zwei Behälter mit Wasserfall sollen dort installiert werden, wo bisher der Sockel mit der Skulptur stand. „Die Figuren werden neu integriert“, betont Heß auf Nachfrage. „Das Wasser wird bis dorthin gepumpt, von dort läuft es wieder zur Eder.“

Die Figuren, die Iller und Bauer im Gespräch um den Verbleib von Mones darstellen, sollen auch weiterhin einen „exponierten Stand“ haben, sagt der Bürgermeister. „Das ist uns ganz wichtig.“ Der neue Standort liegt nach aktuellen Planungen ganz in der Nähe des bisherigen Steinsockels.

Die Figuren von Iller und Bauer prägen das Bild der Neustädter Straße seit dem 11. November 1978. Am Tag der offiziellen Fertigstellung der neuen Fußgängerzone wurden sie enthüllt. Die Skulpturen wurden von Sepp Mastaller aus Augsburg angefertigt und vom heimischen Steinmetz Sommerlad aufgestellt. (apa)

Warum es um die beiden Figuren immer wieder Missverständnisse gibt, erklären wir in der gedruckten Donnerstagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

Quelle: HNA

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