Zweiter Teil von "Damals auf dem Lande"

"Film ist Herzensangelegenheit"

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Allendorf-Rennertehausen - Nicht nur über die Fernsehbildschirme flimmerte die Dokumentation über das Landleben nach dem Krieg. Im Rennertehäuser Gemeindehaus wurde der Film auf großer Leinwand gezeigt.

Walter Sellmann, der zusammen mit Petra Eckel die Dreharbeiten von hr-Redakteurin Birgit Sommer und ihrem Team unterstützt hatte, und Redakteurin Birgit Sommer luden alle Beteiligten zum „Fernsehabend“ ein. Rund 150 geladene Gäste waren gekommen.

Birgit Sommer betonte, dass der Film zu einer Herzensgelegenheit geworden sei. Nach dem ersten Teil sei klar gewesen, dass es eine Fortsetzung geben soll. Nach langen Überlegungen sei die Idee in ihr gewachsen, mit der Folgegeneration weiterzumachen. Schon nach den ersten Gesprächen mit Else Holzapfel sowie Hannelore und Ingrid Briel sei ihr klar geworden, dass mit den Kindern von Luise Jakobi und Konrad Briel die Filmdokumentation weiter gehen kann.

Mit Heinz Schäfer erklärte sich ein weiterer Rennertehäuser bereit, seine Lebensgeschichte zu erzählen. Birgit Sommer dankte den Protagonisten für ihr Vertrauen.

Weiterer Film

Viele der gedrehten Szenen konnten in der 45-minütigen Fassung nicht eingebaut werden, „auch weil es dramaturgisch manchmal anders weiter gehen musste“, erklärte Birgit Sommer. Deshalb und weil die Geschichte von den 70 Laienschauspielern authentisch und gut nachgespielt wurde, kündigte Sommer einen weiteren Film an: Im Weihnachtsprogramm des hr-Fernsehens soll ein 90-minütiger Film gezeigt werden, der aus beiden Teilen besteht. Zudem sollen nicht gezeigte Szenen eingebaut werden.

Liedvorträge der Rennertehäuser Landfrauen umrahmten den Filmabend. Am Ende gab es anhaltenden Applaus und viele gute Gespräche.(wi)

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