Material-Lieferanten wie BASF oder Bayer besuchen Frankenberger Unternehmen

Firma Günther zeigt ihre Leistungsstärke

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Frankenberg - Rund 40 Mitarbeiter aus so großen Konzernen wie etwa BASF oder Bayer nahmen am Mittwoch an einer Fachtagung für Material-Lieferanten bei dem Frankenberger Heißkanaltechnik-Unternehmen Günther teil.

"Die Lieferanten, die heute bei uns zu Besuch sind, sind für uns Multiplikatoren", erläuterte Günther-Vertriebschef Horst-Werner Bremmer gegenüber der FZ. Denn die Lieferanten fungierten für die Kunden von Günther oftmals als Berater. Im Grunde ging es also bei der gestrigen Veranstaltung nicht darum, direkt Aufträge zu schreiben, sondern eher indirekt Lobby-Arbeit zu betreiben und die Leistungsstärke des Unternehmens herauszustellen.

Wie innovativ bei Günther Heißkanaltechnik gearbeitet wird, erläuterte Bremmer den Besuchern unter anderem bei einem Rundgang durch die Produktionshalle. Über den Tag verteilt gab es darüberhinaus mehrere Vorträge, die sowohl von Mitarbeitern aus dem Hause Günther als auch von externen Fachleuten gehalten wurden.

"Die meisten der Teilnehmer waren zum ersten Mal bei uns im Haus", berichtet Bremmer auf Nachfrage. Die Bandbreite der vertretenen Unternehmen reichte vom Stahl-Lieferanten über Systemanwender bis hin zum Kunststoff-Institut Lüdenscheid. Schon in wenigen Wochen sind bei Günther erneut etliche Firmen zu Gast: Im Juni veranstaltet das Heißkanaltechnik-Unternehmen zwei Fachtage für seine Kunden.

Günther Heißkanaltechnik ist ein in der Region gewachsenes Unternehmen: 1983 von Herbert Günther in einer Scheune in Rennertehausen gegründet, verfügt das Unternehmen heute über ein weltweites Vertriebsnetz und eine Tochtergesellschaft in Shanghai. Seit 1999 ist der Hauptsitz des Unternehmens im Industriegebiet vor den Toren Schreufas. Erst vor knapp vier Jahren hat dort die jüngste Erweiterung mit einer neuen Fertigungshalle stattgefunden.

Das Unternehmen beschäftigt nach eigenen Angaben derzeit mehr als 200 Mitarbeiter, darunter 15 Auszubildende. Der Exportanteil am Umsatz liegt bei 45 Prozent. Als Beleg für die Innovationskraft des Unternehmens gilt die "BlueFlow"-Heißkanaldüse, die das Unternehmen im Jahr 2010 vorgestellt hat. Die laut Unternehmensangaben bis heute einzigartige Beheizungstechnologie setze Maßstäbe für die Qualität und Gestaltung von Formteilen.

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