Seifenkistenrennen in Willersdorf

Flotte Flitzer, mutige Fahrer, Teamgeist

Keine Angst vor engen Kurven hat dieser junge Fahrer vom Team „Feuerblitz“. Mehrere Aufgaben mussten die jungen Piloten beim Seifenkistenrennen absolvieren. „Feuerblitz“ wurde schließlich Dritter.Fotos: Gerlinde Himmelmann

Frankenberg-Willersdorf - Sie tragen so ungewöhnliche Namen wie Benico, Schalke 04, Addis Abeba, BVB 09, Panamera, Feuerblitz und Recycling Car. Sie besitzen vier Räder, Lenkung und Bremse und einen oder mehrere wagemutige Fahrer: moderne Seidenkisten

Entstanden war die Idee zu einem Seifenkistenrennen anlässlich des bevorstehenden zweiten Hessischen Vätertages. „Ziel dieses Tages ist es, die Väter-Kinder-Beziehung zu stärken“, formulierte Organisator Herbert Eckel. „Das Rennen ist nur der krönende Abschluss, die eigentliche Beziehungsarbeit lag in Planung und Bau der kleinen Wagen“, führte Eckel weiter aus.

Die Vätergruppe der evangelischen Kirche in Willersdorf und auch auswärtige Väter haben im Laufe der vergangenen Wochen gemeinsam mit ihren Kindern höchst unterschiedliche Fahrzeuge entstehen lassen: Von der Großraum-Seifenkiste bis hin zu einem Fahrzeug komplett aus Altmaterial war alles vertreten. „Ich finde es toll, was ihr hier macht“, formulierte Bürgermeister Rüdiger Heß und sagte weiter :„Willersdorf hat immer etwas zu bieten.“ Unter der kundigen Moderation von Horst Plett und mit den Schiedsrichtern Arno Maurer, Benjamin Plett und Klaus Schmidtmann startete schließlich das Rennen.

Slalom und Langstrecke

Zwei Slalom-Distanzen und zwei Langstrecken galt es für die jungen Fahrer zu bewältigen. Voller Konzentration und Anspannung, aber auch mit Risikobereitschaft hier und da bewältigten alle Fahrer unfallfrei und am Ende mit großer Freude die Strecke.

Spannend wurde es für Väter und Kinder, als die Siegerehrung anstand. Schließlich wurde nicht nur das fahrerische Können bewertet, sondern auch die Solidität und die Kreativität beim Bau der kleinen Flitzer. Platz 3 belegte das Team „Feuerblitz“ mit den jungen Fahrern Johannes und Daniel Scheffel. Zweiter wurde das Team „Recycling Car“ mit Fabian Fackiner am Steuer, und der erste Platz ging ans Team „Panamera“ mit Bjarne Scheffel und Janik Baumann am Steuer und Mia Scheffel als Fahrgast. „Alle anderen sind Vierter geworden“, stellte Preisrichter Klaus Schmidtmann fest. Finanziell unterstützt wurde die Aktion vom Familienbüro der Stadt Frankenberg und der Hessen-Stiftung.

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