Förderung von Bauland trägt in Rosenthal Früchte

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Hasengraben in Rosenthal: Wer sich entschließt, hier zu bauen, kann sich über günstige Bauplätze freuen. Die Stadt unterstützt im Zuge einer Förderung Interessenten beim Kauf der Flächen. Foto: Daum

Rosenthal. Im Hasengraben in Rosenthal wird wieder gebaut. Das ist im Prinzip nichts Ungewöhnliches, denn gerade in den zurückliegenden knapp vier Jahren hat sich dort einiges getan. Der Grund: Wer sich entschließt, auf dem erhöhten Grund, von dem aus man einen tollen Blick über das Burgwald-Städtchen hat, ein Haus zu bauen, kann sich über günstige Bauplätze freuen. Der Quadratmeter kostet am Hasengraben 25 Euro, und zwar voll erschlossen.

Seit Juli 2010 unterstützt die Stadt Rosenthal Interessenten beim Kauf von Grundstücken, indem sie die Flächen im Zuge einer Fördermaßnahme günstig anbietet. „Wir wollen damit vor allem Menschen in Rosenthal halten und junge Familien zu uns locken“, sagt Bürgermeister Hans Waßmuth. Neubürger seien schließlich immer ein Gewinn für die Stadt. Die Förderung, die mehrmals verlängert wurde, läuft jetzt unbefristet.

Der Rosenthaler Rathaus-Chef berichtet, dass im Hasengraben ursprünglich 33 Bauplätze ausgewiesen worden seien. Rund die Hälfte seien noch vor Beginn der Förderung verkauft worden. „Das waren natürlich die attraktivsten Bauplätze“, erinnert sich Waßmuth.

Um auch die übrigen Bauplätze, die laut Hans Waßmuth ebenfalls schön liegen, zu veräußern, wurde 2010 die Förderung beschlossen. Seitdem sind fünf weitere Bauplätze im Hasengraben verkauft worden. Neun sind noch zu haben und können flexibel, also in unterschiedlichen Größen, angeboten werden. Zwei weiter Flächen sind aufgrund der starken Hanglage zwar nicht zu bebauen, können aber individuell und je nach Bedarf zu anderen Baugrundstücken mit ausgewiesen werden.

Doch damit nicht genug: In der Förderung sind seit dem Jahr 2013 auch Bauplätze in Roda in der Bullenwiese berücksichtigt. Dort kostet der Quadratmeter 15 Euro. Allerdings kommen noch Kosten für den Straßenendausbau am Christenbergweg, Igelsweg und Grabenweg hinzu, der noch auszuführen ist.

Waßmuth weist darauf hin, dass die Stadt mit der Förderung „zwar drauf legt“. Aber mit Blick auf die Zukunft hat Rosenthal viel davon. „Einwohner zahlen Steuern. Und wenn sich Familien bei uns niederlassen, profitieren Kita und Grundschule davon.“ Hinzu kommt laut Waßmuth, dass die Stadt die Erschließung der Baugebiete schon komplett bezahlt hat. „Jeder Verkauf eines Baugrundstücks bedeutet also eine finanzielle Reserve für Rosenthal“, betont der Bürgermeister.

Quelle: HNA

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