Räumung bis Ende Juli

Förderverein Dampfmaschinenmuseum gibt nach Verlust der Hallen nicht auf

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Einstimmig wiedergewählt: Nach dem Aus für das Dampfmaschinenmuseum im Unternehmenspark Nord bemühen sich im Vorstand des Fördervereins (von links) Paul Werner, Hendrik Sommer, Joachim Staudt, Hans-Werner Dörich, Klaus Hartmann und Manfred Weider um eine neue Lösung. Foto: Völker

Frankenberg. Auch wenn das Dampfmaschinenmuseum am Standort bei Schreufa keine Zukunft mehr hat, gibt sein Förderverein nicht auf: „Wir sind angetreten, um die historisch-technischen Geräte zu erhalten und möglichst viele Exponate zu retten“, erklärte Klaus Hartmann bei der Mitgliederversammlung des Fördervereins.

Am Ende seines Jahresberichtes hatte Hartmann den Brief der Kremer GmbH & Co. KG vom 5. Juni 2014 vorgelesen, wonach der Verkauf der Museumhallen im Unternehmenspark Frankenberg Nord an eine Speditionsfirma erfolgt sei (HNA berichtete) und die Räumung bis zum 1. August 2014 „besenrein“ erfolgen müsse.

Daraufhin habe man sich einvernehmlich bemüht, so schnell wie möglich erste entbehrliche Teile zu verschrotten, wertvollere Exponate in einem Nebenraum vorübergehend abzustellen. „Wir tun alles, um zu einer ordnungsgemäßen Übergabe beizutragen.“

Die Nachricht der Vermarktungsgesellschaft, dass die Museumshallen an einen heimischen Bieter verkauft worden seien, habe den Förderverein nicht unvorbereitet getroffen, es aber sei nun doch alles sehr schnell gegangen, schilderte Fördervereinsvorsitzender Hartmann. Das Technik-Museum Kassel habe bereits Interesse gezeigt, und einige der 150 Exponate seien dorthin vermittelt worden.

Nun soll eine Fortsetzungslösung gefunden werden. Mehr dazu lesen Sie in der gedruckten Donnerstagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

Von Karl-Hermann Völker

Quelle: HNA

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