Förderverein Dampfmaschinenmuseum

Förderverein orientiert sich neu

Der Vorstand des Fördervereins: Joachim Staudt, Klaus Hartmann, Jürgen Siegesmund, Paul Werner und Manfred Weider.Foto: Steber

Frankenberg - Wohin führt der Weg des Fördervereins des Frankenberger Dampfmaschinenmuseums? Eine Auflösung kommt für die Mitglieder nicht in Frage. Die Erinnerung an die Dampftechnik allerdings muss auf einem anderen Weg als bisher erfolgen - mit kleineren Ausstellungen.

Hinter der Förderverein Dampfmaschinenmuseum Frankenberg (FDF) liegt ein ereignisreiches Jahr: Nachdem auch die „kleine Lösung“ für ein Dampfmaschinenmuseum in Schreufa beziehungsweise in den Hallen der Firma Thonet in Frankenberg gescheitert war (FZ berichtete), will sich der Verein zukünftig neu orientieren. Über erste Ansätze einer möglichen Neuausrichtung nach dem Verkauf des Geländes in Schreufa sprachen die Mitglieder im Rahmen der Jahreshauptversammlung. Eine Auflösung des Vereins kommt für den Vorstand jedenfalls nicht in Frage. Der Zweck des Fördervereins sei nicht auf Schreufa fixiert, sagte der Vorsitzende Klaus Hartmann: „Der Grundsatz ist, Dampftechnik zu unterstützen und zu fördern“.

Eine besondere Rolle sollen nach dem Wunsch des Vorstandes die kleinen Modelle des Vereins spielen. Mit diesen möchte der FDF die Erinnerung an die Dampftechnik weiter erhalten und beispielsweise an Schulen herantreten, um sie dort auszustellen. Für den Verein geht es in den nächsten Monaten außerdem darum, die verbliebenen Exponate aus den Räumen auf dem Gelände in Schreufa zu holen, zwischenzulagern und möglichst in anderen Museen unterzubringen, denn die Räumungsfrist ist für den 30. Juni angesetzt. (ste)

Mehr lesen Sie in unserer gedruckten Freitagsausgabe

Kommentare