Versammlung des Tierschutzvereins: "Katzenschwemme" bereitet Sorge

Forderung: Kastration zur Pflicht machen

Frankenberg - Der Bericht über die Situation im Tierheim bei Schreufa und ein Überblick über die finanzielle Lage standen im Mittelpunkt bei der Jahreshauptversammlung des Tierschutzvereins Frankenberg und Umgebung.

Problematisch bleibt weiterhin die "Katzenschwemme" im Heim und die daraus resultierenden hohen Kosten. Gefordert wurde eine Kastrationspflicht für freilaufende Katzen.

Vorsitzende Renate Seifert und Tierheimleiterin Barbara Wachtendorf legten einen detaillierten Bericht vor. Im vergangenen Jahr wurden 89 Hunde betreut, wovon einige als Pensionsgäste im Heim waren. 27 Fundhunde konnten ihren Besitzern zurückgegeben werden. Zum Jahresende mussten noch acht Hunde versorgt werden.

Auch rund 40 Kleintiere, wie Meerschweinchen, Kaninchen und Frettchen wurden im Tierheim abgegeben. Grundsätzlich ist das Tierheim nicht für die Unterbringung von Kleintieren eingerichtet. Ärgerlich sei man über die Menschen, die ihre Tiere loswerden wollen und die Mitarbeiter oft mit den Worten "Dann setz ich ihn eben aus" unter Druck setzen.

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