In heimischen Wäldern ist eher der Borkenkäfer als Schädling bekannt.

Forst: Keine Panik vor dem Maikäfer

Waldeck-Frankenberg. Während in Südhessen eine Maikäferplage herrscht und die Bekämpfung der Insekten mit Gift die Gemüter erregt, spielt der Maikäfer in Waldeck-Frankenberg als Forstschädling keine Rolle.

Dafür haben es die heimischen Forstämter mit einem Dauerfeind zu tun: dem Borkenkäfer. Gegen den gehen sie vor allem mit „sauberer Waldwirtschaft“ vor.

„Ich habe in diesem Jahr noch gar keinen Maikäfer gesehen“, sagte Eberhard Normann, Leiter des Forstamtes Burgwald. In den mehr als 20 Jahren seiner Amtstätigkeit gab es keine einzige Maikäferplage im Burgwald. Auch seine Kollegen Andreas Schmitt vom Forstamt Frankenberg und Martin Klein vom Forstamt Diemelstadt bestätigen dies für ihre Gebiete. Die Böden im Landkreis seien zu schwer, zu nass und die Temperaturen zu kalt. Kein geeignetes Lebensumfeld für die Engerlinge. (mab)

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Quelle: HNA

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