Bromskirchen

Frank Hofmeister ist neuer Schützenkönig

- Bromskirchen (jos). Frank Hofmeister hat am Montag Mittag den Vogel abgeschossen und ist damit neuer König des Bromskirchener Schützenvereins. Zu seiner Königin machte er Simone Bonacker-Wind.

Beinahe wie einen Popstar feierten die mehreren hundert Gäste in der Festhalle den neuen König bei seiner Inthronisierung. Neben lautstarkem Jubel flossen bei dem Feuerwerk der Gefühle aber auch einige Tränen der Rührung. „Was man hier erleben darf, das habe ich mir nie vorstellen können“, sagte der scheidende Schützenkönig Thomas Heinz, der genau wie seine Königin Daniela Weishaupt ein Taschentuch gereicht bekam, um die Tränen aus den Augen zu wischen.

Vorsitzender Dietmar Graßhoff dankte dem scheidenden Königspaar, das den Verein würdig repräsentiert habe. Bevor die Insignien an das neue Königspaar überreicht wurden, blickte Graßhoff kurz auf das spannende Königsschießen zurück, das am Morgen am Ruppelsberg begonnen hatte. Mit dem 138. Schuss hatte Ralf Bonacker Flügel und Zepter heruntergeholt, gleich mit dem nächsten Schuss trennte er auch den Reichsapfel vom hölzernen Adler ab. Danach blieb der Wettkampf um die Königswürde weiter spannend – bis mit dem 194. Schuss Frank Hofmeister den Vogel von der Stange holte. Kleine Kuriosität: Hofmeister ist der Schwager des scheidenden Königs Thomas Heinz. Und auch die neue Königin Simone Bonacker-Wind ist eine Schwägerin von Thomas Heinz. „Das ist für mich das I-Tüpfelchen auf meine Zeit als König gewesen“, sagte Thomas Heinz und verdrückte wiederum einige Tränen der Rührung.

Das Königsschießen besuchten rund 800 Besucher aus Nah und Fern. Das Bromskirchener Schützenfest ist übrigens nicht einfach nur eine große Party, die Veranstaltung hat offenbar auch einen integrativen Charakter, wie sich Besucherin Julia Stell aus Somplar sicher ist: „Das Fest führt die Menschen zusammen – Jung und Alt, Groß und Klein, Dick und Dünn.“ Sogar aus der Schweiz und aus verschiedenen Teilen Deutschlands seien gebürtige Bromskirchener am Wochenende zurück in ihre Heimatgemeinde gekommen, um dort die „höchsten Feiertage“ im Dorfleben zu begehen.

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