Neues Konzept

TSV Frankenau: Ehrenamtliche sollen sich in Arbeitsgruppen engagieren

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Will gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen den TSV Frankenau im Jubiläumsjahr neu ausrichten: Vorsitzender Meinhard Völker hofft so auf mehr Unterstützung aus den eigenen Reihen.

Frankenau. Meinhard Völker greift sich den Pokal und stellt ihn auf den Tisch im Vereinsheim des TSV Frankenau. „Die E-Junioren-Fußballer sind dieses Jahr Hallenkreismeister geworden“, sagt der Vereinsvorsitzende. „Das ist ein toller Erfolg. Aber das Wichtigste ist, dass die Jungs hier bei uns ihren Spaß haben.“

Meinhard Völker liegt viel an der Jugendarbeit. Er weiß, dass es heute, selbst beim Fußball, immer schwieriger wird, Nachwuchssportler zu finden. Der TSV hatte kürzlich seine Jahreshauptversammlung. In der Sitzung wurde ebenfalls deutlich, dass das Interesse bei den Mitgliedern zurückgeht, sich im TSV ehrenamtlich zu beteiligen. „Klar, wir sind nicht der einzige Verein, dem das so geht. Doch wir versuchen, die Probleme zu lösen und haben deshalb ein neues Konzept entwickelt“, sagt der Vereinsvorsitzende.

Die Verantwortlichen des TSV haben schon seit längerem erkannt, dass sich immer weniger Ehrenamtliche für einen Posten im Vorstand aufstellen lassen. „Niemand will sich für einen längeren Zeitraum binden. Das ist heute leider oft der Fall“, sagt Völker. „Doch genau an diesem Punkt setzen wir an.“ Pünktlich zum Jubiläumsjahr – der TSV feiert dieses Jahr seinen 100. Geburtstag – soll es im Verein Arbeitsgruppen geben, die aus mindestens vier Personen bestehen. „Mehr Leute wären besser“, so der Vorsitzende. „Aber wir fangen erstmal klein an.“

Die Mitglieder der AG’s sind nicht, wie es beispielsweise im Vorstand der Fall ist, dazu verpflichtet, Aufgaben für einige Jahre fest auszuüben. „Sie sollen abwechselnd in verschiedenen Bereichen des TSV helfen, wenn sie es sich einrichten können“, so Völker.

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Von Philipp Daum

Quelle: HNA

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