Frankenauer Feuerwehren übten an Unfallszenarien für Ernstfall

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Rettung aus über sechs Metern Höhe: Feuerwehrleute lassen einen Bewusstlosen vorsichtig mit Hilfe der vierteiligen Steckleiter und Feuerwehrleinen zu Boden gleiten.

Allendorf/Hardtberg. Ein Schlepper, der am Hang abzurutschen drohte, Öl im Bach und ein bewusstloser Jagdpächter auf einem Hochsitz: Nicht das Löschen von Bränden, sondern die Technische Hilfeleistung stand bei der Herbstübung der Frankenauer Feuerwehren im Vordergrund.

An drei verschiedenen Schauplätzen konnten die Feuerwehrleute ganz unterschiedliche Situationen üben.

Am ersten Schauplatz wurde bei einem Unfall mit einem Schlepper der Fahrer herausgeschleudert und musste gerettet werden. Gleichzeitig galt es zu verhindern, dass das Fahrzeug abrutschte. Weitere Trupps bauten die notwendigen Geräte auf, um den Schlepper mit Schaum zu löschen, falls er Feuer fangen sollte.

Einerseits sei es in einer solchen Situation wichtig, dem Verletzten schnell zur Hilfe zu kommen, auf der anderen Seite müsse das Fahrzeug aber auch möglichst schnell gesichert werden, damit es nicht noch weitere Verletzte gebe, wurde in der Abschlussbesprechung betont.

Bei der nächsten Situation war ein Auto gegen ein Brückengeländer gefahren, Öl lief in den Bach. Die Wehrleute bauten aus Holzbrettern einen Damm, um das Öl am Weiterfließen zu hindern. Das Öl sammelte sich vor dem Damm. Es würde im Ernstfall mit speziellem, schwimmfähigen Ölbindemittel aufgenommen, für Übungszwecke wird darauf verzichtet.

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Von Juliane Becker

Quelle: HNA

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