Frauenabend der Evangelischen Gemeinschaften zum Thema Glück

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Glück ist nicht nur Glückssache“: Christiane Rösel (Mitte) war als Referentin beim Frauenabend im Gemeindezentrum in der Ruhrstraße zu Gast. Hier im Bild mit Renate Schwarz (links) und Christiane Möller von den Evangelischen Gemeinschaften.

Frankenberg. „Glück ist nicht nur Glückssache“ – unter diesem Motto stand jetzt ein Vortrag der Pädagogin Christiane Rösel im Gemeindezentrum der evangelischen Gemeinschaften in der Ruhrstraße in Frankenberg.

Vor 180 Frauen referierte sie unter anderem darüber, wie unterschiedlich Glück empfunden wird oder wovon Glück überhaupt abhängt. Außerdem sprach die Referentin davon, dass zum Glücklichsein auch die grundsätzliche Glücksfähigkeit gehört – und dass man manchmal auch an seinem „kleinen Glück“ vorbeigeht.

Der Vortrag richtete sich speziell an Frauen: mit Gedankenaustausch, Gesprächen und gemeinsamem Essen. „Glücklich ist, wer das ihm zufallende Glück auch wahrnimmt“, betonte die in Goßfelden bei Marburg wohnende Redakteurin des Bibellesebundes.

Glück zahle mit „kleiner Münze“, sagte die Referentin. Die Menschen versäumten manchmal das kleine Glück, weil sie auf das große warten würden. Für den deutschen Schriftsteller Theodor Fontane hätten zum Glücklichsein schon eine Griessuppe, eine Schlafstelle, gute Freunde und keine Zahnschmerzen ausgereicht, zitierte Christiane Rösel.

Obwohl nach Umfragen des Allensbach-Instituts für Demoskopie seit Jahrzehnten auf die Frage „Was ist wichtig für mein Glück“, das Geld auf Platz eins rangiere, glaubt Christiane Rösel nicht, dass das Glück von erreichten Gütern abhängt. „Glücklich ist der Mensch, der eine gelassene Distanz findet zu sich selbst.“ Man müsse sich „arrangieren“ können – wie in dem oft zitierten Satz: „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur die falsche Kleidung.“

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Quelle: HNA

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