Theatergruppe Kimugi präsentierte die Geschichte vom Hotzenplotz

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Zünftige Räuber: Ludwig Schäfer (links) kam verkleidet zur Theatervorstellung. Das begeisterte auch den „echten“ Räuber Hotzenplotz (gespielt von Wolfgang Sperlich).

Frankenberg. Mitten im Stück zeigte sich der Räuber von seiner garstigsten Seite: „Ihr seid ja immer noch hier. Geht doch nach Hause“, sagte er. Doch das Publikum in der Ederberglandhalle wollte die Geschichte von Räuber Hotzenplotz in voller Länge sehen.

Kindertheater zu machen scheint oft leichter zu sein, als es tatsächlich ist: Die Gefahr, dass die Umsetzung einer Geschichte ins Alberne abdriftet, ist groß. Aber dem Gießener Kimugi Theater gelang es kinderleicht, die 150 Personen im Publikum ernsthaft zu unterhalten.

Die Zuschauer waren gespannt auf die Umsetzung von Ottfried Preußlers Kinderbuch-Klassiker: „Ich kenne den Räuber Hotzenplotz als Hörspiel“, sagte Tom Geitz. Der Vierjährige war mit seiner Mutter Ramona Geitz aus Röddenau nach Frankenberg gekommen.

Und dann ging es los: Die Oma von Seppel und Kasper freute sich über die Kaffeemühle, die ihr die beiden zum Geburtstag geschenkt hatten. Doch Räuber Hotzenplotz bedrohte die Oma mit seiner Pfefferpistole und stahl das Geschenk. Seppel und Kasper mussten die Verfolgung aufnehmen.

Das Theaterstück „Der Räuber Hotzenplotz“ wurde liebevoll umgesetzt.

Von Nora Sonnabend

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Quelle: HNA

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