Frankenberger Bank kauft Frankenberger Bahnhof

Frankenberg. Jetzt ist es raus: Die Frankenberger Bank ist der Käufer des Bahnhofsgebäudes in Frankenberg und eröffnet der Stadt damit die Möglichkeit, den heruntergekommenen Bau - nach Erstellung eines Nutzungskonzepts - zu übernehmen.

„Ich freue mich, dass wir diese Chance bekommen“, betonte Bürgermeister Rüdiger Heß in der Stadtverordnetensitzung am Donnerstagabend.

Er habe sich sehr bemüht, einen seriösen Partner zu bekommen. „Und das ist uns auch gelungen“, so Heß. Mit der Frankenberger Bank habe die Stadt jemanden gefunden, der in die „Halteposition“ eintritt. „Wir werden zum Zeitpunkt X, wenn wir ein Nutzungskonzept haben, darauf zurückgreifen können“, kündigte der Bürgermeister an, der keine Angaben zum Kaufpreis machte.

Der Frankenberger Bahnhof gehört einer Hedgefonds-Gesellschaft, der 1200 Bahnhöfe angehören. Die Bank gibt ihn nun in eine eigene, 100 prozentige Tochtergesellschaft.

Für die geplante Umgestaltung des Bahnhofsumfeldes machte das Parlament den Weg bereits frei: Einstimmig, bei einer Enthaltung, stimmten die Parlamentarier dem Antrag auf Fördergeld des Landes zu, das Zuschüsse von 84 Prozent zugesagt hat. Die Gesamtkosten für die Umgestaltung des Umfeldes liegen bei fünf Millionen Euro, die Stadt zahlt rund 790 000 Euro. (bs)

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Quelle: HNA

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