Frankenberger beleuchtet Haus mit 40.000 Weihnachtslichtern

Dieses Haus fällt auf: Stefan Schmidt, rechts mit einer Rentier-Lichterkette, wird sein Grundstück in der Gemündener Straße in Frankenberg ab Sonntag wieder weihnachtlich beleuchten – so wie auf diesem Foto aus dem Jahr 2011. Fotos: Hoffmann/Lammel

Frankenberg. Stefan Schmidt strahlt über beide Ohren, als er den Stromstecker einstöpselt und der Lichterketten-Weihnachtsmann hell erstrahlt. Der gelernte Elektriker schmückt sein Haus und den Garten in der Gemündener Straße 25 in Frankenberg zur Weihnachtszeit mit 40.000 Lämpchen und 32 Lichtfiguren.

Im vergangenen Jahr musste der Lichterspaß aus familiären Gründen ausfallen. In diesem Jahr erstrahlt die Weihnachtsbeleuchtung wieder.

Begonnen hat Schmidt mit der Dekoration 1998. „Es fing mit einer Lichterkette an und es wurde dann jedes Jahr ein bisschen mehr“, blickt er zurück. Gefragt nach der verbauten Kabellänge kann er nur mit den Schultern zucken: „Da habe ich irgendwann den Überblick verloren.“

Der Aufbau der Weihnachtsdeko nimmt sechs bis acht Wochen Zeit in Anspruch, sagt der in Frankenberg stationierte Bundeswehrsoldat. „Die letzten 14 Tage nehme ich mir Urlaub, um alles dingfest zu machen.“ Die Zahl der seit diesem Oktober investierten Arbeitsstunden schätzt er auf über 300.

Punsch für guten Zweck

Den Strom zu seinem Lichterfest schaltet Schmidt immer am 1. Advent ein. Seit 2008 wird das Anstecken der Beleuchtung von einem kleinen Fest begleitet. Die Vertreterin eines Kindergartens habe Schmidt damals angesprochen, dass die Kinder gerne beim Anmachen dabei sein wollten. In Schmidts Haus wohne schließlich das Christkind, so die Kinder.

Bei dem Garagenfest verkauft die Familie Schmidt Glühwein, Würstchen und Kinderpunsch an die zahlreichen Zuschauer. Der Erlös geht an örtliche Einrichtungen, versichert der 46-Jährige. Warum Schmidt die ganze, wie er sagt, „Hektik“ auf sich nimmt? Der Hauptgrund sei, anderen eine Freude zu machen. Das geschehe mithilfe der Spende und der Weihnachtsbeleuchtung.

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Von Matthias Hoffmann

Quelle: HNA

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