Edertalschule: G 8 oder G 9?

Frankenberger Eltern wollen Schulversuch

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Die Organisatoren der Veranstaltung über G 8 und G 9 an der Edertalschule in Frankenberg: (von links) Ute Orthwein, Kerstin Engelhard und Andrea Binzer vom Schulelternbeirat sowie Schulleiter Stefan Hermes.

Frankenberg. Mit überwältigender Mehrheit haben die Eltern der jetzigen und der zukünftigen Schüler der Edertalschule Frankenberg bezüglich der gymnasialen Ausbildungszeit ihrer Kinder für die Teilnahme an einem Schulversuch plädiert.

Diesen Schulversuch hatte das Hessische Kultusministerium angeregt; er soll für zunächst drei aufeinander folgende Jahre gelten.

In diesem Schulversuch soll ab dem nächsten Schuljahr 2013/2014 eine Parallelausbildung von acht- beziehungsweise neunjähriger Gymnasialzeit erprobt und später wissenschaftlich ausgewertet werden.

Schulleitung und Elternbeirat hatten zu einer Informationsveranstaltung eingeladen, bei der Direktor Stefan Hermes die möglichen Varianten vorstellte. Die endgültige Entscheidung, ob die Edertalschule am Versuch teilnehmen wird, soll allerdings erst im Dezember nach der offiziellen Änderung des Hessischen Schulgesetzes fallen. Entscheidungsträger werden dann alle Gremien der Edertalschule sein – also Schülervertretung, Elternbeirat, Gesamtkonferenz und Schulkonferenz.

Der Modellversuch sieht Folgendes vor: Betroffen wären bereits alle Schüler der jetzigen Jahrgangsstufen 5 und 6, dazu die neuen Fünftklässler, deren Eltern ihr bevorzugtes Interesse bezüglich der gewünschten Schulform äußern könnten.

Nach eingehender pädagogischer Beratung würden die Schüler ab der Jahrgangsstufe 7 in G 8- und G 9-Klassen aufgeteilt, wobei jeweils zwei Klassen optimal, aber nicht unbedingt notwendig seien. Die Sekundarstufe I würde dann bei den G 8-Schülern nach der neunten Klasse enden, die der G 9-Schüler nach der zehnten. In der Oberstufe gebe es wie schon jetzt keine Unterscheidung mehr.

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Quelle: HNA

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